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Erntefest im Blick : Alles klar für’s Hoffest mit Tanz

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Traditioneller Ernteumzug für Gößlower, Lübbendorfer, Bandekower und Neuenroder startet am kommenden Sonnabend um 14 Uhr

von
erstellt am 24.Sep.2014 | 15:34 Uhr

„Ich könnte nicht in der Stadt leben. Der Trubel und die Hektik dort, das wäre mir nichts“, gesteht Heinz Hippmann. Als gebürtiger Gößlower liebe er mehr die beschauliche Ruhe auf dem Dorf, das Miteinander, die klare Luft und die Nähe zu Kiefern und Tannen, betont der 59-Jährige, der seit 12 Jahren auch Ortsbeiratsvorsitzender von Gößlow, Lübbendorf, Bandekow und Neuenrode ist. Dieser Tage ist der gelernte Agrotechniker mit einem Rasentrecker dabei, das dörfliche Grün zu schneiden. Denn das alljährliche Erntefest, mittlerweile das achte nach der Wende, steht an. Mit zehn liebevoll geschmückten Umzugswagen.

„Die Aufstellung der Fahrzeuge beginnt am kommenden Sonnabend, dem 27. September, ab 13.30 Uhr an der Buswendeschleife in Lübbendorf. Um 14 Uhr wird sich der Tross dann in Bewegung setzen“, kündigt Hippmann an, der von Uwe Böhm und Bernd Gehrke aus dem Ortsbeirat unterstützt wird. Man wolle so auch die anderen umliegenden Orte in den Festumzug mit einbeziehen. Enden werde der rollende Erntedank schließlich an der Hofscheune in Gößlow, wo es Kaffee und Kuchen gäbe, den Evi Kolessa organisiert habe. „Der Shanti-Chor aus Lauenburg wird bis 17 Uhr für die musikalische Stimmung sorgen. Kinderschminken und Hüpfburg, ausgerichtet vom Aus- und Weiterbildungswerk Jessenitz, soll die jüngsten Besucher erfreuen. Von 20 Uhr bis 2.30 Uhr legt uns DJ Sven Stöter in der Hofscheune dann Musik zum Tanzen auf“, erzählt Hippmann aus dem geplanten Programm und bedankt sich auf diesem Wege bei der örtlichen Firma Hattinger für die kostenlose Bereitstellung der durch jedwede Witterung geschützten Feierstätte. Das Erntefest habe Tradition in den Orten, erzählt der Gößlower weiter. Nach der Wende habe man mit einem Zelt begonnen. Viele Einwohner verdienten sich in der Landwirtschaft ihr täglich Brot und freuten sich deshalb immer ganz besonders auf dererlei Abwechslung, Zeit zum Plauschen und gemütlichem Beisammensein. Morgen Abend um 17.30 Uhr werde durch einige von ihnen die Hofscheune ausgeschmückt.

„Wir haben dieses Mal zwar keine Erntekrone, weil sonst immer Ende August das Erntefest begangen wird. Aber im kommenden Jahr wird es wieder eine geben“, verspricht Hippmann. Und dass es 2015 auch ein Motto für den nächsten Umzug geben werde.

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