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Baufortschritt in Wittenburg : Alle Eckstiele für die Mühle sind gesetzt

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Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Zimmerer meisterten auf Baustelle der Wittenburger Mühle eine handwerkliche Herausforderung

von
erstellt am 14.Aug.2014 | 17:58 Uhr

Aufgrund ihres schlechten Zustandes mussten alle acht Eckstiele der Wittenburger Mühle erneuert werden. Am Mittwochnachmittag setzten nun die Zimmerer aus der Altmark auf der Mühlenbaustelle in Wittenburg den letzten neun Meter langen Hauptträger.

„Damit meisterten die Zimmerer eine handwerkliche Herausforderung, weil ja für die bestehende Konstruktion ständig die Standsicherheit erhalten werden muss“, sagt der zuständige Planer Norbert Fenske aus Wittenburg.

Mit dem Setzten des achten Hauptträgers wird nach seinen Worten eine ganze Arbeitsperiode abgeschlossen. Nunmehr könne, nachdem alle Verbindungen der Holzkonstruktion wieder hergestellt sind, die Abstützung, die die gesamte Konstruktion während des Austauschens des Eckstiele getragen hat, abgebaut werden.

„Für den Bau bedeutete das erhebliche Mehrarbeit, erhöhte Kosten, und die Zimmerer aus der Altmark haben es trotzdem geschafft, den Zeitplan einzuhalten“, lobt Planer Norbert Fenske den Stand der Dinge. Der Einbau der Haupt-Konstruktionsteile in den vergangenen Wochen war aufwendig. Mit einem Kran wurden jeweils die Balken aus nordischen Holz mit einem Querschnitt von 34x34 Zentimetern von oben in die Konstruktion eingeführt und an den Zapfen befestigt.

„Jeden alten Stiel haben wir rausgeschnitten und dann den neuen gleich wieder eingesetzt, um die Statik nicht zu gefährden“, sagt Zimmermann Heinz-Jürgen Rohbeck von der Zimmerei Blümner aus Bismark in der Altmark im SVZ-Gespräch.

Wittenburgs Bürgermeisterin Margret Seemann freut sich über den zügigen Baufortschritt. „Zusammen mit der Zimmerei, dem Planer Norbert Fenske, der zuständigen Mitarbeiterin in der Verwaltung Gudrun Morgenstern und nicht zuletzt mit Unterstützung von Gerlinde Stellmach vom Landkreis, bin ich optimistisch, dass wir den sehr ehrgeizigen Zeitplan halten können“, sagte sie im SVZ-Gespräch.

 

 

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