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Hagenower Kreisblatt

15. Dezember 2017 | 11:11 Uhr

Hagenow : Alkoholsündern auf der Spur

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Polizeirevier Hagenow kündigt Verkehrsüberprüfungen an Weihnachtsmärkten an: „Wir werden ganz gezielt kontrollieren“

svz.de von
erstellt am 02.Dez.2017 | 05:00 Uhr

Wer in den kommenden Tagen die Weihnachtsmärkte und Firmenfeiern in der Region ganz sorgenfrei genießen möchte und dabei auch das eine oder andere Gläschen nicht stehenlassen mag, der sollte in jedem Fall anschließend kein Fahrzeug mehr steuern. Im Raum Wittenburg, Hagenow, Lübtheen und bis an die Stadtgrenzen von Schwerin kündigen die Beamten des Polizeireviers Überprüfungen an.

„Wir werden ganz gezielt kontrollieren“, sagt Gordon Tiesler, der stellvertretende Leiter des Reviers in Hagenow. Sofern schon Atemalkoholgeruch festgestellt werden kann oder auffälliges Fahrverhalten, wird der Fahrer genau überprüft. Aber auch routinemäßige Kontrollen werden durchgeführt. Deshalb raten die Beamten, gar nicht erst in Versuchung zu kommen und das Fahrzeug stehenzulassen. „Es macht oft Sinn, wenn es zum Weihnachtsmarkt gehen soll oder zu den vielen Feiern, wenn man Fahrgemeinschaften bildet“, so Tiesler. Dann trifft es eben nur einen, der verzichten muss. Wer doch hinter dem Lenkrad erwischt wird, muss wissen, dass ohne weitere Vorkommnisse das Fahren mit einem Promillewert bis 0,5 erlaubt ist. Passieren darf dann jedoch nichts.

Ein Unfall kann diese Tatsache schnell ändern. Dann kann man schon ab 0,3 Promille Schwierigkeiten bekommen. „Es geht hier um die relative und absolute Fahruntüchtigkeit. Die relative beginnt bei 0,3 und kann bei einem verschuldeten Unfall sogar als Straftat bewertet werden. Der Wert für die absolute Fahruntüchtigkeit liegt bei 1,1“ erklärt Gordon Tiesler. Wer sich dann allerdings noch ans Steuer setzt, handelt nicht nur fahrlässig, sondern absolut unverantwortlich.

Generell empfiehlt die Polizei auch geringe Mengen an Alkohol ganz wegzulassen. „Jeder Körper reagiert anders auf Alkohol. Eine ältere und zierliche Frau mit Sicherheit anders als ein großer, junger Mann. Niemand sollte mit dem Feuer spielen“, sagt Tiesler, der mit seinen Kollegen in den nächsten Tagen in Hagenow, Wittenburg oder Lübtheen ganz sicher mal im übertragenen Sinn die Nase ins Auto halten wird.

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