Wittenburg : Aldi setzt bei Neubau auf Tempo

Abrissarbeiten in der Hagenower Chaussee in Wittenburg, hier stand die alte Filiale. Das Unternehmen will nun zügig den Neubau auf dem gleichen Grundstück starten und noch in diesem Jahr neu eröffnen.
Abrissarbeiten in der Hagenower Chaussee in Wittenburg, hier stand die alte Filiale. Das Unternehmen will nun zügig den Neubau auf dem gleichen Grundstück starten und noch in diesem Jahr neu eröffnen.

Nach Abriss der alten Filiale soll bis zum Herbst der Neubau mit einer Verkaufsfläche von bis zu 1000 Quadratmeter folgen.

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20. März 2018, 20:30 Uhr

Die Einkaufslandschaft in der Region wird derzeit weiter massiv umgestaltet. Neben der Umflaggung von Läden, wie bei Sky in Wittenburg, setzen vor allem die großen Ketten auf neue und vor allem größere Märkte. Das aktuelle Beispiel liefert Aldi-Nord. Der Konzern hat seinen bisherigen Markt in Wittenburg in der Hagenower Chaussee bereits komplett abgerissen. In den kommenden Tagen soll an gleicher Stelle der Neubau der Filiale beginnen. Die Fertigstellung des Supermarktes, der hochmodern und mit viel Glas daherkommen soll, ist bereits für das vierte Quartal vorgesehen. Das bestätigte die Aldi GmbH & Co. Kommanditgesellschaft mit Sitz in Wittstock.

Die neue Filiale werde sich durch ein helleres Licht- und Farbkonzept sowie einer noch übersichtlicheren Warenpräsentation auszeichnen. Geplant sei eine Gesamtfläche von gut 1000 Quadratmetern.

Beim Wittenburger Projekt soll es für Aldi-Nord in der Region nicht bleiben. Ähnliches soll auch in Hagenow passieren. „So wie in Wittenburg sind wir auch in Hagenow bestrebt, unser bestehendes, altes Mietobjekt gegen einen modernen, neuen ALDI Markt auszutauschen“, hieß es vom Unternehmen dazu. Ein konkreter Zeitplan wurde nicht genannt. Nach SVZ-Informationen soll der Hagenower Aldi-Markt auf einem Grundstück an der Tarnow-Straße einziehen. Als Nachmieter für die bisherige Filiale ist die Kick-Kette im Gespräch. Die soll ihr bisheriges Domizil verlassen, weil auch Rewe in Hagenow groß bauen will. Die vorhandene Filiale soll komplett abgerissen und neu gebaut werden. Auch hier gibt es nach den Informationen unserer Redaktion noch keinen Zeitplan. Vor den Arbeiten muss das Schicksal der direkt über den Markt verlaufenden Hochspannungsleitung geklärt werden, die schon seit Jahren aus dem Wohngebiet verlegt werden soll.

Nur für den ehemaligen Aldi-Markt in Lübtheen gibt es keine guten Nachrichten in Sachen Rückkehr der Handelskette in die Lindenstadt. Zu dem Mietobjekt könne man, so Aldi-Nord, nichts sagen. Die Boizenburger Filiale sei bereits umgebaut und auf ein neues Konzept umgestellt worden, dort seien keine weiteren Maßnahmen geplant.

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