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Hagenower Kreisblatt

23. November 2017 | 03:07 Uhr

Zarrentin : „Ärmel hoch und positiv denken“

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Zarrentins Bürgermeister Klaus Dräger liefert mit seinem Team aus der Vertretung eine dynamische Version des Neujahrsempfangs

von
erstellt am 23.Jan.2015 | 12:38 Uhr

Zarrentin Nach 50 Minuten war alles vorbei, die Reden, der hochkarätig besetzte Kulturteil, die Auszeichnungen. Und Bürgermeister Klaus Dräger eröffnete den zweiten, wichtigen Teil des Neujahrsempfanges, das lockere Zusammentreffen der mehr als 150 Gäste im Klostersaal und am Büfett. Das dauerte dann bis in die späten Abendstunden und erfüllte somit den eigentlichen Zweck des Zarrentiner Zusammenseins zum neuen Jahr.

Dabei hatte Klaus Dräger noch aus Spaß zu Beginn mit einer Rede gedroht, die mindestens 90 Minuten dauern würde, am Ende waren es 13. Und dennoch hat der neue Mann an der Spitze der Klosterstadt viel gesagt. Er stellte vor allem die neue Zusammenarbeit in der Stadtverwaltung heraus, er würdigte die Herausforderungen, war positiv und optimistisch und er hatte weiche Knie bei seinem Auftritt. Das gab er offen zu. Schließlich war das sein erster großer öffentlicher Auftritt als Bürgermeister. Und Dräger, der von seinen Stellvertretern Hermann Cechini und Mario Langkau vorbildlich unterstützt wurde, vergaß auch nicht, sich bei seiner Vorgängerin Greta Glass zu bedanken.

Im Gegensatz zu anderen Städten und Gemeinden hat Zarrentin sein Kita-Problem schon gelöst, 3,1 Millionen sind in den Neubau geflossen. Weitere 600 000 Euro gingen in die Ortsteile und dort in die Straßen und Bürgersteige. Ein Kurs, den Dräger fortsetzen will. Und der Bürgermeister legte ganz klar ein Bekenntnis zu Till Backhaus ab. „Das ist der einzige Minister und Landespolitiker, der eng mit der Basis, also uns allen verbunden ist. Es wäre schön, wenn sich auch andere Politiker für den ländlichen Raum interessieren würden.“

Die neue Truppe an der Spitze der Stadt und in der Vertretung hat die zurückliegende Monate genutzt, neue Bündnisse zu schließen und alten Streit zu begraben. Es gibt ein neues, anderes Verhältnis zur Verwaltung, zum Biosphärenamt, zu den Nachbarn. Dräger hat sich inzwischen bei allen wichtigen Betrieben in seinem Gebiet persönlich vorgestellt und er legt großen Wert auf Teamarbeit in allen Ebenen . „Wir haben sehr viel angeschoben, haben sie mit der neuen Stadtvertretung noch etwas Geduld“, rief er seinen Bürgern zu. Besonderen Stellenwert räumte Dräger seinen Vereinen ein. Denen, den Kulturgruppen, der Feuerwehr und allen Ehrenamtlern dankte er ausdrücklich.

Mit Blick auf die Nachbargemeinden, anwesend waren z. B. auch Wittenburger Bürgermeisterin Margret Seemann oder Vellahns Bürgermeister Ulrich Stein, beschwor ein neues Bündnis der Bürgermeister. „Lassen sie uns ein Netzwerk für eine gemeinsame Zukunft aufbauen“. Wohlwissend, dass Zarrentin allein nur wenig bewirken kann.

Der Abend klang mit vielen Gesprächen aus, wobei auch der Bürgermeister an vielen Tischen zu finden war.

 

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