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Hagenower Kreisblatt

24. November 2017 | 23:35 Uhr

Zapel : Adventsstädtchen zu verschenken

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Sabine Kischka aus Zapel möchte 24 Keramikhäuschen nebst Tannenbaum in gute Hände abgeben. Bewerbungen über die SVZ

svz.de von
erstellt am 09.Dez.2015 | 00:12 Uhr

„Und hier kann man kleine Geschenke oder Süßigkeiten verstecken“, erklärt Sabine Kischka, nachdem sie von einem der 24 allerliebst bemalten Keramik-Häuschen das Dach angehoben hat. Das hat sie selbst über zwei Jahrzehnte lang so gehandhabt, als ihre Kinder noch klein waren.

„Gleich nach der Wende habe ich das Adventsstädtchen im Schaufenster gesehen und mich sofort darin hoffnungslos verliebt“, erinnert sich die gebürtige Zapelerin im SVZ-Gespräch. Das Filigrane sei es gewesen, dass ihr sofort ins Auge gefallen sei, betont die 59-Jährige weiter. Und ein Wunder sei es vor allem, dass noch nichts kaputt gegangen sei, über die vielen Jahre des traditionellen Auf- und Abbaues.

„Den Sommer über schläft das Städtchen gut und sicher verpackt auf dem Dachboden, wird also immer in den Urlaub geschickt“, berichtet Sabine Kischka. Doch nun seien die Kinder groß und die Enkelkinder noch zu klein für das Ensemble, das ja auch einen gewissen Platz brauche. „Deshalb habe ich mir überlegt, das Adventsstädtchen für einen wohltätigen Zweck zu spenden. Vielleicht möchte es ja eine Kindereinrichtung als Geschenk haben“, sagt Sabine Kischka. Und bittet mögliche Interessenten, sich bei der Schweriner Volkszeitung in Hagenow zu melden. Da sie selber berufstätig sei. Die Spende könne in den Räumen der Redaktion in der Schweriner Straße 1 abgeholt werden.

„Die Zeitung soll mir mitteilen, wer sich um das Adventsstädtchen beworben hat. Die endgültige Entscheidung werde ich mir dann vorbehalten.“

Jetzt liegt es also an Ihnen, liebe Leser, sich um das Geschenk, das einmal richtig viel Geld gekostet haben soll, zu bemühen. Unter der Hagenower Telefonnummer 03883-61088236 können sich ab sofort Schulen, Kitas oder alle anderen Einrichtungen, die Heranwachsende betreuen, bis kommenden Dienstag, den 15. Dezember, melden. An Privatpersonen soll die Spende nicht abgegeben werden.

„Ich möchte wirklich, dass das Städtchen einen Besitzer findet, der es weiter nutzt. Denn, um es nur noch zum Entstauben aus der Verpackung zu holen, ist es viel zu schade“, merkt Sabine Kischka an, während sie Haus für Haus liebevoll einräumt.

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