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Bäcker-Innungsbetriebe meistern Arbeitshoch vor dem Weihnachtsfest : Advent: Stressige Zeit in Backstuben

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Die Vorweihnachtszeit ist für sie, wie für viele Mitarbeiter in den Bäcker-Innungsbetrieben der Region, mit einem erhöhten Arbeitsaufwand verbunden. Der Stress nimmt jetzt in den Backstuben zu.

Gallin | Während Sie jetzt gerade in das Frühstücksbrötchen beißen, sind die Mitarbeiter der Nachtschicht aus der Galliner Bäckerei Boldt auf dem Weg nach Hause.

Gestern Abend um 22 Uhr, noch während des Tatortes, begann für die Bäcker die Schicht, die heute um 6 Uhr endet. Die Vorweihnachtszeit ist für sie, wie für viele Mitarbeiter in den Bäcker-Innungsbetrieben der Region, mit einem erhöhten Arbeitsaufwand verbunden. Der Stress nimmt jetzt in den Backstuben zu.

"Wir versuchen diese Zeit, die bei uns wahrlich nicht ruhig und beschaulich ist, mit einer guten Arbeitsorganisation und schwerpunktmäßigen Veränderungen in der Produktpalette zu meistern", sagt der Inhaber der Bäckerei Boldt, Guido Wohlgemuth. Konkret bedeutet das für die Galliner Bäckerei Boldt, dass nunmehr die Produktion u.a. von Stollen und Weihnachtsgebäck, wie Lebkuchentaler und Sterne, sowie von Fettgebäck in den Mittelpunkt rücken, außerdem läuft natürlich das Backen von Brot, Brötchen und das Herstellen von Feingebäck weiter.

"Das alles belastet unsere Mitarbeiter, denn wir bieten unsere Erzeugnisse überregional an, müssen unsere Filialen in Hamburg, Schleswig-Holstein und in Mecklenburg immer mit frischer Ware beliefern, hinzu kommen jetzt zahlreiche Weihnachtsmärkte in der Region, auf denen wir vertreten sind", sagt Wohlgemuth. Ein Renner in der Adventszeit sind die Pfeffernüsse, die übrigens nach einem über 100 Jahren alten Rezept des Firmengründers Friedrich Boldt hergestellt werden. Und der gute Absatz zeigt, dass sich der Geschmack der Menschen in den letzten 100 Jahren nicht groß verändert haben kann.

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erstellt am 12.Dez.2011 | 09:33 Uhr

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