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Hagenower Kreisblatt

25. September 2017 | 20:59 Uhr

Lübtheen : Achtung, Turm vorerst nur gesichert

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Feuerwehrgebäude Lübtheen muss dringend repariert werden. Stadt ergreift Sofortmaßnahmen

svz.de von
erstellt am 26.Jul.2017 | 12:00 Uhr

Was sich anhört wie ein kluger Zug beim Schach, ist beileibe kein Spiel und schon gar nicht ungefährlich. Denn die Sicherung des Turmes bedeutet in diesem Fall, dass tatsächlich eine ernsthafte Bedrohung besteht - und zwar durch bröckelndes Baumaterial am Lübtheener Feuerwehrturm. „Das ist schon gefährlich für unsere Kameraden“, sagt Wehrführer Carsten Blohm gestern am Hintereingang zum Feuerwehrgebäude. „Nicht auszudenken, wenn jemandem aus dieser Höhe etwas auf den Kopf fällt.“

Darum musste die Stadt Lübtheen jetzt reagieren und vorerst einen provisorischen Bauzaun errichten. 58 aktive Kameraden hat die Feuerwehr und 16 Ehrenmitglieder. Dazu kommen noch die 30 Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr - ein großes Gefahrenpotenzial an der Spitze des alten Turmes darf da auf keinen Fall länger brodeln. „Wir sind als Verpächter gefordert, den Schaden dringend zu beheben“, sagt Bauamtsleiter Frank Wein, der die Ausschreibungen zur Reparatur längst verschickt hat. Mitte August sollen spätestens die Handwerker da sein und alles ausbessern, was irgendwie Gefahr ausstrahlt.

In erster Linie soll es um das neue Verputzen des Dachkranzes gehen. Von hier hatten sich immer wieder Brocken gelöst, die in die Tiefe gestürzt sind - zum Glück kam bisher niemand zu Schaden. „Jetzt wird Spezialputz verwendet“, deutet der Bauamtsleiter an. An dem alten Turm, der früher zum Trocknen der Schläuche gedacht war, sind derzeit die Funkanlage der Feuerwehr und die Antennen für Kommunikationsanbieter angebracht.

In ein paar Wochen wird das Gebäude, das schon 1962 gebaut worden ist, also in großen Teilen eingerüstet sein, um repariert zu werden. Die Rechnung geht natürlich an die Stadt Lübtheen, die mit ein paar Tausendern kalkuliert. Gut angelegtes Geld für die Sicherheit der vielen ehrenamtlichen Helfer in der Lindenstadt. Denn auch die Rettungswache hat ja ihren Sitz am Feuerwehrgebäude.

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