Boizenburg : Abschied vom Künstler Lothar Scholz

Erika Ürdicke hat den Künstler sehr treffend porträtiert.  Fotos: Katja Frick
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Erika Ürdicke hat den Künstler sehr treffend porträtiert. Fotos: Katja Frick

Nach der Trauerfeier für den Künstler wurde eine Gedenktafel am Fliesenmuseum enthüllt

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24. April 2015, 15:48 Uhr

Viele hatten am vergangenen Donnerstag das Bedürfnis, von dem Künstler Lothar Scholz, Ehrenbürger Boizenburgs, Abschied zu nehmen. Angehörige, Kinder und Enkelkinder, Freunde, Künstlerkollegen und Weggefährten waren aus allen Teilen Deutschlands angereist. Mitglieder des Fliesenmuseums, Vertreter der Stadt, der Stadtvertretung und auch einfach Bürger der Region, in der der Künstler lange Zeit lebte und arbeitete, nahmen Anteil. Marianne van Beelen, langjährige Freundin von Lothar Scholz, hielt eine bewegende und sehr persönliche Trauerrede.

Im Anschluss an die Trauerfeier enthüllte Bürgermeister Harald Jäschke zusammen mit Bürgervorsteherin Heidrun Dräger eine Tafel mit dem Namen am Fliesenmuseum in der Reichenstraße, dessen Gründer und Vorsitzender Lothar Scholz lange Zeit war.

„Eigentlich hatten wir uns das ganz anders gewünscht“, sagte der Bürgermeister in seiner Rede. „Es sollte ein ganz und gar freudiger Anlass sein, der Tag, ab dem dieses Gebäude den Namen ,Lothar Scholz-Haus’ tragen sollte, und vor allem, er selbst sollte daran teilhaben können. Das geht nun leider nicht mehr, der Tod von Lothar Scholz, der so unerwartet kam, hat mich persönlich sehr betroffen gemacht und stimmt uns alle sehr traurig.“

Harald Jäschke würdigte Leben und Wirken des Fliesenkünstlers. Er erinnerte daran, dass Lothar Scholz an über 600 Bauwerken gestaltend mitwirkte - darunter Schwimmhallen, Schulen, Krankenhäuser, Hotels, Bahnhöfe, Wohn- und Geschäftshäuser - und damit eine Bedeutung weit über die Stadt - und Landesgrenzen hinaus hatte.

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