Hagenow : Abrissarbeiten rücken näher

Das Gebäude steht seit Jahren leer.
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Das Gebäude steht seit Jahren leer.

Rückbau des einstigen Polizeigebäudes soll Ende April beginnen / Frei werdende Fläche wird anschließend begrünt

svz.de von
16. April 2015, 15:58 Uhr

Die Termine für den Abriss  des seit Jahren leer stehenden und mit Schmierereien verunstalteten Gebäudeteils des früheren Volkspolizeikreisamtes in der Schweriner Straße in Hagenow stehen:   Die Bauzäune sollen am 23. April aufgestellt, die eigentlichen Bauarbeiten  mit der Schadstoffbeseitigung  am 27. April beginnen, wie Andreas Hanel von der Hagemann GmbH mitteilt. Das Unternehmen aus Kölpinsee auf Usedom ist vom  Betrieb für Bau und Liegenschaften (BBL) des Landes mit dem Abriss beauftragt worden.

Die Rückbauarbeiten  auf der landeseigenen Liegenschaft werden Hanels Angaben rund zwei Monate in Anspruch nehmen.  

Im Anschluss soll die Fassade des Gebäudetrakts,  das vom Hagenower Polizeirevier genutzt wird und  mit dem  für den Abriss vorgesehenen Anbau verbunden ist, wieder hergerichtet werden. Die frei werdende Fläche wird nach den Bauarbeiten begrünt, wie BBL-Projektleiter Lorenz Meyer sagt.  Eine andere Verwendung sei nicht vorgesehen.

Der Gebäudeteil werde einschließlich des Fundaments komplett abgerissen, erklärt Bauleiter Marian Timpe.  Die Schadstoffe zu beseitigen und den Plattenbau  zu entkernen, werde mehrere Wochen in Anspruch nehmen, bevor es zum eigentlichen Abriss komme.

Vertreter der Abrissfirma, der Bauleitung, des Betriebes für Bau und Liegenschaften und der Polizei hatten sich am Mittwoch  getroffen, um Details für die  Baustelle und die anstehenden Arbeiten  zu  besprechen.  

Für den Abriss sind nach BBL-Angaben rund 230 000 Euro veranschlagt.    Die geplanten Kosten trägt das Land, in dessen Auftrag der  BBL  tätig ist.

Vielen Hagenowern ist der 1980 errichtete Bau vermutlich wegen der Pass- und Meldestelle der Volkspolizei oder der  Zulassungsstelle des Landkreises in Erinnerung, die das Gebäude einst beherbergte.  Dokumente im Polizeirevier belegen  den  jahrelangen  Leerstand der Immobilie an der Kreuzung Schweriner Straße/Rudolf-Tarnow-Straße.

Den Unterlagen  zufolge steht der Dreigeschosser mit 460 Quadratmetern Bürofläche und  170 Quadratmetern Flur offenbar seit 1998 leer.
 

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