Lübtheen : Verdächtiger im Brandgebiet unter Auflagen auf freiem Fuß

Die verheerenden Brände bei Lübtheen sind inzwischen eingedämmt.

Die verheerenden Brände bei Lübtheen sind inzwischen eingedämmt.

Eine Person wurde am Sonnabend in der Lübtheener Heide mit Schwarzpulver festgesetzt.

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07. Juli 2019, 16:04 Uhr

Einen mutmaßlichen Brandstifter hat die Polizei am Sonnabend im Sperrbereich des seit einer Woche brennenden Truppenübungsplatzes vorläufig festgenommen. Feuerwehrleute, die im Brandgebiet der Lübtheener Heide zur Brandnachsorge im Einsatz waren, hatten der Polizei eine verdächtige Person gemeldet, die sich längere Zeit im gesperrten Gebiet aufhielt.

Mit Schwarzpulver und Feuerzeug im Wald

Polizeibeamte kontrollierten den Mann, der nach Angaben der Staatsanwaltschaft Schwerin Schwarzpulver und ein Feuerzeug bei sich trug. Am Sonntagnachmittag sollte der Verdächtige eingehend vernommen werden. Der Haftrichter erließ am Sonntag Haftbefehl gegen den Mann, der gegen Auflagen wieder auf freien Fuß kam, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Schwerin sagte. Dem 38 Jahre alten Mann aus der Lübtheener Gegend werde unter anderem vorgeworfen, gegen das Sprengstoff- und gegen das Kriegswaffengesetz verstoßen zu haben.

Nach den bisherigen Erkenntnissen habe der Mann nichts mit dem verheerenden Waldbrand zu tun, ergänzte Thorsten Kopf, der Sprecher der Behörde.

Bei der Durchsuchung seines Hauses seien zwei Gewehre, Munition und geringe Mengen der Droge Amphetamin gefunden worden, sagte der Sprecher. Außerdem sei Schwarzpulver entdeckt worden, dass der Mann am späten Samstagnachmittag auch bei sich hatte,

Als Ursache für den Ausbruch des Waldbrandes vermuten die Behörden vorsätzliche Brandstiftung und ermitteln weiter dazu.

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