Waldbrand bei Lübtheen : Bundeswehr beendet Einsatz - Alt Jabel freigegeben

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Einsatzkräfte rücken am Wochenende ab

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05. Juli 2019, 21:37 Uhr

Die Lage im Waldbrandgebiet bei Lübtheen entspannt sich weiter. Das teilte die Einsatzleitung am Freitagabend mit. Der Brand konnte bis auf 560 Hektar eingedämmt werden. Auf dem betroffenen Areal glimmen noch große Glutnester, die teilweise noch aufflackern können.

Der Landrat des Landkreises Ludwigslust-Parchim, Stefan Sternberg, geht davon aus, am Montag den Katastrophenfall für beendet erklären zu können. Die Bundeswehr wird sich am Wochenende aus dem Einsatzgebiet zurückziehen. Die Löschhubschrauber der Bundeswehr haben ihren Einsatz bereits am Freitagabend beendet, bleiben allerdings anschließend noch in Rufbereitschaft. Die Bergepanzer bleiben noch bis 16 Uhr vor Ort. Die Bundeswehrfeuerwehr bleibt bis Sonntag im Einsatz.

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Volker Bohlmann
 

Landrat Sternberg bedankt sich bei Brigadegeneral Gerd Josef Kropf, Kommandeur des Landeskommandos Mecklenburg-Vorpommern, für die gute Zusammenarbeit. „Ohne den schnellen Einsatz der Bundeswehr und das gute Zusammenspiel mit den zivilen Kräften hätten wir den Waldbrand nicht so schnell in den Griff bekommen“, so Sternberg. Die Bundeswehr wird am Samstag um 19 Uhr in Lübtheen mit einem Appell verabschiedet.

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Volker Bohlmann

Seit der Ausrufung des Katastrophenfalls am vergangenen Sonntag mussten mehrere umliegende Orte evakuiert werden. Alt Jabel, Trebs, Jessenitz Werk und Volzrade waren betroffen. Die Evakuierung von Trebs, Jessenitz Werk und Volzrade wurde bereits vor wenigen Tagen aufgehoben. Mit Alt Jabel ist jetzt auch das letzte evakuierte Dorf wieder freigegeben. Die Straßensperrungen bleiben jedoch vorerst bestehen - mit Ausnahme für Anwohner.

 

Das Landratsamt warnt: Es kann immer noch zu Detonationen in dem munitionsbelasteten Waldstück kommen. Das Betreten der Waldflächen ist und bleibt strikt verboten. Es besteht Lebensgefahr.

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