Nach dem Waldbrand : Ein Wasserwerfer der Polizei bleibt vorsorglich in Lübtheen

Volles Rohr in die Glutnester, hier sprühen Wasserwerfer der Bundespolizei nahe Alt Jabel ihre Wasserlast in den Wald.
Volles Rohr in die Glutnester, hier sprühen Wasserwerfer der Bundespolizei nahe Alt Jabel ihre Wasserlast in den Wald.

Die Polizei komme damit einer Bitte der für die Brandnachsorge zuständigen Bundesforstverwaltung nach.

svz.de von
12. Juli 2019, 14:45 Uhr

Die Bereitschaftspolizei Mecklenburg-Vorpommerns bleibt vorerst mit einem Wasserwerfer in Lübtheen, um bei einem neuerlichen Aufflackern des Waldbrands schnell helfen zu können. Die Polizei komme damit einer Bitte der für die Brandnachsorge zuständigen Bundesforstverwaltung nach, teilte Innenminister Lorenz Caffier (CDU) am Freitag in Schwerin mit. „Auch wenn sich der verheerende Waldbrand beruhigt hat, komplett gelöscht ist er weiterhin noch nicht“, machte der Minister deutlich.

Bundesforst übernimmt Brandwache

Zu Wochenbeginn hatten Mitarbeiter der Bundesforst die Kontrollen auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Lübtheen übernommen. Die Forstleute erhalten dabei Unterstützung von Polizei und Technischem Hilfswerk (THW). Insgesamt etwa 100 Kräfte sind den Angaben zufolge weiterhin im Einsatz. Das Feuer war am 30. Juni ausgebrochen und konnte erst am Montag gelöscht werden. Rund 944 Hektar Wald waren betroffen. Die Behörden ermitteln wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung.

Das gesamte Übungsgelände ist hochgradig mit Munition belastet, was die Löscharbeiten erheblich erschwerte. Zum Einsatz kamen daher neben zahlreichen Feuerwehren auch Löschhubschrauber, Räumpanzer und Wasserwerfer der Polizei aus ganz Norddeutschland. Laut Caffier unterstützten zeitweilig 22 Wasserwerfer den Landkreis Ludwigslust-Parchim bei der Brandbekämpfung. Insgesamt hätten sie fast neun Millionen Liter Wasser in das Waldgebiet gesprüht, um eine Ausdehnung der Flammen zu verhindern.

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