Nach Großwaldbrand von Lübtheen : THW sucht weiter mit Drohnen nach Glutnestern

Technisches Hilfswerk eine Woche nach Waldbrand noch im Einsatz. Ausbau von Brandschneisen schreitet voran

von
16. Juli 2019, 12:42 Uhr

Gut eine Woche nach dem größten Waldbrand in der Geschichte Mecklenburg-Vorpommerns nahe Lübtheen geht der Einsatz noch weiter. So ist das Technische Hilfswerk (THW) aktuell mit 40 Einsatzkräften vor Ort, wie die Katastrophenschutzorganisation am Dienstag mitteilte. Mit Drohnen werde das Waldgebiet regelmäßig aus der Luft auf etwaige Glutnester untersucht. Die Bilder dienten dem Bundesforst zur Lageeinschätzung.

Brandschneisen soll Dörfer besser schützen

Schwere Radlader und Kipper unterstützten zudem den Ausbau von Brandschneisen, die zukünftig vermeiden sollen, dass sich ein Waldbrand erneut ausbreiten und Ortschaften bedrohen kann. Sollte sich die Lage weiter positiv entwickeln, könne der Einsatz des THW voraussichtlich am Freitag beendet werden.

Das Feuer war am 30. Juni ausgebrochen und loderte eine Woche lang. Rund 944 Hektar Wald waren betroffen. Das Gelände ist munitionsbelastet. Die Behörden ermitteln wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung.

Weiterlesen:

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen