Großbrand in Lübtheen : Das sollten Sie wissen: Einwohner kehren nach Alt Jabel zurück

Feuerwehrleute in Alt Jabel verteilen Wasser im evakuierten Ort und versuchen damit die Wege feucht zu halten.
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Feuerwehrleute in Alt Jabel verteilen Wasser im evakuierten Ort und versuchen damit die Wege feucht zu halten.

Wir haben alle wichtigen Details über den Waldbrand bei Lübtheen für Sie zusammengefasst.

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02. Juli 2019, 10:05 Uhr

Der Waldbrand bei Lübtheen gilt als der größte in der Geschichte von MV. Das sind die Fakten, die bislang bekannt sind.

Aufhebung der Evakuierung von Ortschaften im Katastrophengebiet


Alle Ortschaften sind wieder freigegeben!

Die Straßensperren bleiben vorerst bestehen.

  • Brand ist eingekesselt und unter Kontrolle
  • 560 Hektar Wald brennen aktuell
  • knapp 60 Kilometer südlich von Schwerin
  • Feuer breitete sich auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz der Bundeswehr (bis 2013) bei Lübtheen (6000 Hektar groß) aus
  • Hinweise auf Brandstiftung
  • Munition im Boden
  • Bundeswehr beendet am Wochenende ihren Einsatz
  • Katastrophenalarm ausgelöst (seit Sonntag, voraussichtlich noch bis Montag)
  • Sicherheitszone von 1000 Metern um das Brandgebiet - in alle Richtungen
  • vier Dörfer waren evakuiert worden: Alt Jabel, Jessenitz-Werk, Trebs und Volzrade und wenige Häuser in Hohen Woos
  • rund 650 Einwohner betroffen: in Notunterkünften oder bei Verwandten untergekommen
  • 650-700 Einsatzkräfte pro Schicht vor Ort
  • Panzer und Hubschrauber der Bundeswehr und Bundespolizei im Einsatz,
  • Luftraum gesperrt
  • Löschwasser wird knapp
  • Hoffen auf Regen

Für Anwohner wurde ein Bürgertelefon unter 038855 / 78744 eingerichtet.

Folgende Straßensperren wurden zum Schutz der Bevölkerung eingerichtet und bleiben aufrecht erhalten:

  • L06 zwischen Jessenitz und Vielank
  • Zuwegungen nach Jessenitz-Werk und Trebs. Nur Anwohner und weitere berechtigte Personen und Fahrzeuge dürfen hier passieren.
  • Zuwegungen nach Alt Jabel ab Ortseingang
  • Es wird generell darum gebeten, das Gebiet um Lübtheen weiträumig zu umfahren, um die Einsatzkräfte bei der An- und Abfahrt zum Einsatzort nicht zu behindern.
 

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