Boizenburg : Bundeswehr sammelt für die Kriegsgräberfürsorge

Sie leisteten bereits ihren Beitrag für die Kriegsgräberfürsorge: Oberstabsfeldwebel Olaf Gatzke und Boizenburgs Bürgermeister Harald Jäschke.
Sie leisteten bereits ihren Beitrag für die Kriegsgräberfürsorge: Oberstabsfeldwebel Olaf Gatzke und Boizenburgs Bürgermeister Harald Jäschke.

Vor einem Jahr hat der Boizenburger Bürgermeister den Startschuss für die Aktion gegeben.

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25. Oktober 2018, 05:00 Uhr

Wie schnell ein Jahr vergehen kann, wird an immer wiederkehrenden Ereignissen besonders deutlich. So erscheint es, als ob es erst gestern war, als unsere Zeitung das letzte Mal darüber berichtete, dass die Kameraden der Bundeswehr für die Kriegsgräberfürsorge sammeln. Vor genau einem Jahr war dies der Fall.

Vor genau einem Jahr hat auch Boizenburgs Bürgermeister Harald Jäschke den Startschuss für die Aktion gegeben, die nun von Montag bis Dienstag der kommenden Woche währen soll. Dann gehen die Soldaten der 3. Kompanie des Panzergrenadierbataillons 401 aus Hagenow durch die Boizenburger Straßen und hoffen auf ein ebenso gutes Ergebnis wie vor einem Jahr. „Damals sind rund 1300 Euro alleine in der Elbestadt zusammengekommen“, erinnert sich der Kompaniefeldwebel, Olaf Gatzke.

Er und Bürgermeister Jäschke hoffen auf ein ähnliches Ergebnis in diesem Jahr. Auch wenn nur die Hälfte der Soldaten unterwegs sein werden. „Die Kompanie ist eigentlich noch bis Mitte Januar im Afghanistan-Einsatz“, erklärt Gatzke.

„Gerade das betont allerdings noch einmal die Wichtigkeit dieser Spendenaktion“, ergänzt Jäschke. Schließlich erinnere die Kriegsgräberfürsorge auch daran, wie schlimm es einmal gewesen ist und das im Umkehrschluss der Friede das höchste Gut ist.

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