Adventsrätsel : Vom Pforthaus zum kleinen Lesehäuschen

Das kleine Kiosk mit den vielen bunten Zeitschriften und Roman-Heftchen stand an exponierter Stelle in dem gesuchten Ort. Wo war das?
Das kleine Kiosk mit den vielen bunten Zeitschriften und Roman-Heftchen stand an exponierter Stelle in dem gesuchten Ort. Wo war das?

Für die Leser aus Neuhaus war es ein Leichtes das Pforthaus zu erkennen. Heute muss eine Art Zeitungshaus errätselt werden.

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17. Dezember 2020, 00:00 Uhr

Hagenow | Herbert Spilker wusste sofort, dass es sich bei dem gesuchten Motiv vom Mittwoch um das Pforthaus in Neuhaus handelte. "Mein Onkel hatte mal in dem Haus gelebt", erzählt der 88-jährige Neuhauser. Das sei in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg gewesen. Insgesamt hätten zu der Zeit zwei Familien in dem Gebäude gelebt. Vor dem Krieg sei es nur eine Familie gewesen. "Das Haus hatte auch einen Anbau, in dem das Vieh untergebracht war", erklärt Spilker. Er könne sich auch noch daran erinnern, dass in dem Nachbargebäude Familie Backhaus wohnte und in dem anderen Nachbargebäude eine Schule untergebracht war.

Hintergrund

Das Pforthaus gilt als das älteste Haus in Neuhaus und steht schon seit mehr als 400 Jahren an seinem Platz. Das Pforthaus gehörte einst zur Wasserburg. Angedacht war, dort die Wachmannschaften unterzubringen. Nachdem die Burganlage 1712 abgerissen worden war, diente das Pforthaus noch eine Weile als Gefängnis. Dann wurde es als Wohnhaus umgebaut. Nach einer aufwendigen Restaurierung in den Jahren 1995 bis 1997 wurde das Pforthaus von der Gemeinde als Heimatmuseum an den Verein für Bürgerbegegnung im Amt Neuhaus übergeben.

Manfred Niehoff kann sich auch noch an die kleinen Feste erinnern, die nahe des Pforthauses stattfanden. So liegt das Pforthaus am Rosengartenweg. In dem Weg hat auch der Schützenverein Neuhaus-Carrenzien sein Domizil. "Zum Volks- und Schützenfest ziehen wir in Festkleidung und anderen Vereinen immer am Pforthaus vorbei", erläuterte Klaus-Peter Rump. In dem Pforthaus stellen auch Künstler aus der Region ihre Bilder aus. Von den Expositionen ist auch Helga Müller begeistert. Beeindruckt habe sie vor allem die Dauerausstellung, bei der Bezug auf das Schicksal der Heimatvertriebenen genommen wird. Bärbel Lüttmann begeistert darüber hinaus das Gebäude an sich. "Auffallend sind die kleinen Türen in dem Haus und die ausgetretenen Schwellen", sagt Lüttmann, die 1990 nach Neuhaus zog. Sie und ihr Ehemann lieben es, durch Neuhaus zu spazieren und freuen sich jedes Mal über den Anblick des Fachwerkhauses. "Schade, dass die Burg nicht mehr steht, denn das wäre sicherlich ein Magnet für die Region", sagt die 59-Jährige.

Heute suchen wir einen Kiosk, an dem einst auch viele Menschen vorbei schlenderten. Wer wollte, konnte sich dort auch eine Zeitung oder ein Hochglanz-Magazin besorgen. Wo stand der Kiosk? Wer die Antwort weiß, kann heute zwischen 9.30 Uhr und 10 Uhr unter der 03883/61088232 anrufen. Unter allen Anrufern verlosen wir eine kleine Aufmerksamkeit.

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