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Hagenower Kreisblatt

17. Dezember 2017 | 22:19 Uhr

Wittenburg : 225 Einsätze im vergangenen Jahr

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Mehr als 1300 Einsatzstunden wurde den Kameraden in Wittenburg abverlangt. Wehrführer spricht aber über ein erfolgreiches 2016

von
erstellt am 09.Jan.2017 | 12:00 Uhr

Noch bevor die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Wittenburg am vergangenen Freitagabend beginnen konnte, war sie auch schon wieder vorbei. „Aufgrund dessen, dass heute Abend weniger als die notwendigen zwei Drittel der Stimmberechtigten anwesend sind, müssen wir wegen der fehlenden Beschlussfähigkeit eine neue Versammlung einberufen“, sagt Wehrführer Stefan Schwarz an seine Kameraden gerichtet. Eine halbe Stunde später konnte dann der seit dem Jahr 2014 im Amt befindliche Wehrführer die Mitgliederversammlung eröffnen, die nun ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Stimmberechtigten beschlussfähig war.

„Das Jahr 2016 war für uns Kameraden ein sehr ereignisreiches Jahr, in dem es nicht nur galt, 225 Einsätze unterschiedlichster Art abzuarbeiten, sondern auch Spezialaufgaben wahrzunehmen“, berichtet Stefan Schwarz. Dazu würden besonders der Brand in der Bahnhofstraße, der Wasserschaden in Luckwitz, der Gefahrguteinsatz in der Großen Straße sowie diverse Unwettereinsätze gehören, die von seinen Kameraden in mehr als 1300 Einsatzstunden alles abverlangt hätten. „Ich bin stolz dieser Freiwilligen Feuerwehr vorzustehen und die Interessen von euch vertreten zu dürfen“, rief Schwarz seinen Kameraden im Rahmen des Rechenschaftsberichtes entgegen.

Für Wittenburgs Bürgermeisterin Margret Seemann sei es keine Selbstverständlichkeit, dass die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr oftmals nicht nur den Spagat zwischen Job und Familie schaffen müssen, sondern eben auch noch die Zeit für ihr freiwilliges Ehrenamt aufbringen, das mit Lehrgängen, Übungen und Einsätzen nicht wenig Zeit in Anspruch nimmt. „Ich freue mich sehr, dass sich nach anfänglichen Schwierigkeiten die Kameradschaft zwischen den Ortswehren der Wittenburger Feuerwehren verbessert hat. Gleichzeitig erwarte ich als Dienstvorgesetzte, dass sich die Ortswehren auf Augenhöhe begegnen, schließlich besitzen alle entsprechend ihrer Aufgaben ihre Berechtigung“, betont Margret Seemann.

Des Weiteren zeigte sich das Stadtoberhaupt bezüglich des Neubaus des Feuerwehrgerätehauses mit dem neuen Architekten sehr zufrieden und hoffte gleichzeitig, dass nach Bewilligung des Fördermittelantrages mit dem Bau noch in diesem Jahr begonnen werden könne. Wehrführer Stefan Schwarz und seine derzeit 112 Kameraden sehen dieses Projekt ohnehin als Neuanfang, bei dem es nicht nur um die Anfahrtswege geht, sondern vor allem um das Verhalten in den neuen Räumlichkeiten. „Bei einer voraussichtlichen Bausumme von zirka 2,8 Millionen Euro sollte sich jeder bewusst sein, wie wertvoll so ein neuer ‚Arbeitsplatz’ auch ist“, sagt Stefan Schwarz.

Der Rahmen einer Jahreshauptversammlung wurde am vergangenen Freitagabend auch genutzt, um zahlreiche Kameraden auszuzeichnen oder zu befördern. Aber auch über Neuzugänge in der aktiven Wehr konnte sich der Wehrführer Stefan Schwarz freuen. So verstärken seit dem vergangenen Freitagabend Alexander Müller, Bastian Greßkamp, Jan Helge Goralski, Alexander Brickmann, Max Knop sowie Dennis König die Freiwillige Feuerwehr in Wittenburg.


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