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Abschlussprüfungen : 180 Minuten voll im Mathestress

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Nicht nur für die Vellahner Zehntklässler wurde es gestern früh bei der schriftlichen Mathematikprüfung so richtig ernst

von
erstellt am 27.Mai.2015 | 16:40 Uhr

Direkt aus den Pfingstferien hinein in den Stress der schriftlichen Mathematikprüfung. Diesen Schock mit Ansage mussten gestern die Schüler der 10. Klassen hinter sich bringen, auch in Vellahn.

Alles ist vorgeschrieben bei den Prüfungen, schließlich soll es mit rechten Dingen zugehen. Und so öffnete Schulleiterin Sabine Booß schon sehr früh das extra gesicherte Fach im Beisein ihrer Mathefachlehrer, um die Prüfungsfragen zu entnehmen. Wie beim Notar wurde sich von der Unversehrtheit des Umschlags überzeugt, die Zettel wurden überprüft, und erst dann ging es in den Prüfungsraum. Dort saßen, abgeschirmt vom üblichen Schulbetrieb, die 15 Mädchen und Jungen der 10. Klasse, um sich über 180 Minuten dem Test zu stellen.

Für alles an diesem Tag gibt es Regeln: Die Schulleiterin sammelte zunächst die Handys aller Schüler ein, die dann ausgeschaltet auf dem Lehrertisch lagen. Anschließend gab es die Gesundheitsbelehrung bevor Frau Booß, die jeden Schüler natürlich mit Namen kannte, ihren Prüflingen alles Gute wünschte. Sie selbst bekannte, dass Mathematik zu ihrer Schulzeit nicht unbedingt zu ihren Lieblingsfächern gehört hatte.

Dann übernahmen die Mathematiklehrer Tilo Röpcke und Christoph Heine. Sie waren nicht nur die ganze Zeit anwesend, sie überließen auch nichts dem Zufall. Welches Papier für welche Aufgaben, wieviel Zeit es zum Einlesen gibt. Welche Aufgaben ohne Taschenrechner und Tafelwerk bewältigt werden müssen, ab wann diese Hilfsmittel erlaubt sind. Wie das mit der Toilette ist. Wann man fertig zu sein hat. Und natürlich wurde auch vor Betrugsversuchen gewarnt, die Tafelwerke wurden so noch einmal auf persönliche Notizen kontrolliert.

Und dann ging es um 8 Uhr los, zunächst mit dem leichten Teil. Simple Rechenaufgaben und Zahlenfeststellungen und auch Prozentrechnungen waren zum „Warmmachen“ da. Anschließend gab es die Pflichtaufgaben und die Wahlaufgaben. Klare Empfehlung der Lehrer: Alle Aufgaben lösen, bei den Wahlaufgaben wird die gewertet, die dem Prüfling die meisten Punkte bringen.

Den kompletten Beitrag finden Sie im e-paper Programm unserer Zeitung und natürlich in der Printausgabe am Donnerstag.

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