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Boizenburg : 1048 Unterschriften gegen Rewe-Markt

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Handels- und Gewerbeverein übergab eine Liste mit zahlreichen Unterschriften gegen die geplante Ansiedlung des Einkaufsmarktes

svz.de von
erstellt am 08.Apr.2016 | 21:00 Uhr

Kurz vor der Stadtvertretersitzung am Donnerstagabend übergaben Petra Gehrke-Henze und Bettina Behnke vom Handels- und Gewerbeverein (HGV) der Stadt eine Liste mit 1048 Unterschriften gegen die geplante Ansiedlung des Rewe-Einkaufsmarktes an der Schwartower Straße. Unterschrieben haben Bürger aus Boizenburg und der Umgebung.

„Die Idee dafür hatte vor vier Wochen die Filialleiterin von Roßmann am Markt“, erzählten Petra Gehrke-Henze und Bettina Behnke. „Es haben aber nicht nur Mitglieder des HGV mitgemacht, sondern fast alle Einzelhändler der Innenstadt.“

Die Listen lagen nur vier Wochen aus, weil die HGV-Leute dachten, dass bei der Sitzung der Stadtvertreter am Donnerstag ein Beschluss zu der Rewe-Ansiedlung gefasst wird. Doch der wird wohl erst bei der Sitzung am 12. Mai auf der Tagesordnung stehen.

„Beim Konsum liegen die Listen noch aus und gerade eben habe ich nochmal vier Blätter mit knapp 100 Unterschriften bekommen“, berichtete Gehrke-Henze noch beim gestrigen Gespräch.

Die Listen lagen einfach in den Läden sichtbar da, darauf hingewiesen haben die Einzelhändler ihre Kunden nicht. „Aber wer uns angesprochen hat, mit dem sind wir ins Gespräch gekommen.“

Natürlich gebe es auch viele Bürger, die einen Rewe-Markt in Boizenburg gut fänden. „Aber die Mehrheit ist dagegen“, sind sich die Augenoptikerin und die Gastronomin sicher. „Wir sind auch dafür, dass es mehr Läden in Boizenburg gibt. Aber doch bitte nicht draußen auf der grünen Wiese, sondern in der Innenstadt, so dass man bummeln kann.“

Nebenbei berichteten die beiden Frauen, dass sich der HGV bei seiner Versammlung in der letzten Woche für ein Weiterbestehen des Vereins entschieden habe. Es gibt nun einen neuen Vorstand unter Vorsitz von Marco Gilbrich.

Auch über die Weiterführung des Hyazinthenfestes wurde beraten. Dass es das Fest weiter geben soll, ist so gut wie entschieden. Über das „Wie“ soll im Juni geredet werden.

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