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Gegen das Vergessen Opfern ihre Namen zurückgeben

Von thme | 09.02.2014, 16:42 Uhr

Künstler wird in Große Straße 54 zwei Stolpersteine für Geschwisterpaar legen

Stolpersteine sind ein mittlerweile tausendfaches Kunstvorhaben für Europa des Kölner Künstlers Gunter Demnig: Ein Projekt, das die Erinnerung an die Vertreibung und Vernichtung der Juden, der Zigeuner, der politisch Verfolgten, der Homosexuellen, der Zeugen Jehovas und der Euthansieopfer im Nationalsozialismus lebendig erhalten soll. Jeder der in die Fußwege eingebetteten etwa zehn mal zehn Zentimeter großen Gedenksteine mit Messingplatte ist einem Menschen gewidmet, der durch den braunen Terror der Nazizeit zu Tode kam. So wie einst in Wittenburg. In der Großen Straße 54 lebte 1938 die jüdische Familie Lazarus, mit ihnen die Geschwister Max und Martha. Am 8. November 1941 wurde Max nach Minsk deportiert, die Schwester Martha wählte zuvor Freitod. Lesen Sie den ganzen Beitrag in der Montagsausgabe.