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Heimat- und Kulturverein Jubiläum für die Lübtheener Institution

Von mayk | 27.02.2014, 10:51 Uhr

20 Jahre Heimat- und Kulturverein haben nicht nur in der Lindenstadt unauslöschliche Spuren hinterlassen / Vereinsführung durch Wahl bestätigt

Das muss man erst einmal schaffen: Eine Mitgliederversammlung mitten in der Woche, zu der dann auch noch zwei Drittel aller Mitglieder kommen, eine Rückschau auf gleich vier Jahre gekoppelt mit Neuwahl und anschließendem festlichen Essen - für die Männer und Frauen vom Lübtheener Heimat- und Kuturverein alles kein Problem. Eigentlich war die Zusammenkunft im Atrium der Lindenschule eine Mischung aus Rechenschaft, Festakt, Mitgliederversammlung und Versprechen für die Zukunft. Denn der Verein, dem auch nach der Neuwahl die überaus engagierte Jutta Rotter vorsteht, hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten eben nicht nur für seine Mitglieder gewirkt, sondern sich auch immer wieder um die Belange und das kulturelle Leben im Lübtheener Bereich gekümmert. Und daran soll sich auch in Zukunft nichts ändern, versprach Rotter im Namen des neu gewählten Vorstandes. Auch der wurde neu gewählt, ihm gehören Irene Knop, Ronald Steuer, Manfred Rolletschek, Astrid Kulschewski, Jutta Rotter, Irene Härtling, Inge Schmincke und Astrid Sachs an.

Die Abstimmung der 51 stimmberechtigten Mitglieder war fast Formsache, die Mitglieder sind mit ihrer rührig und peinlich genau arbeitenden Vereinsführung sehr zufrieden.

Das gilt auch für das politische Urteil. Sowohl Bürgermeisterin Ute Lindenau als auch Bürgervorsteher Thomas Pietz lobten die Mitglieder der Vereins ob ihrer Arbeit und Projekte für alle Bürger der Stadt. Lindenau: „Obwohl ich ja als Bürgermeisterin für alle Vereine in der Stadt bin, muss ich schon sagen, dass Lübtheen ohne diesen Verein, den ich schon seit 20 Jahren begleite, wesentlich ärmer wäre.“ Die Bürgermeisterin hatte den Verein faktisch mit dessen Geburtsstunde begleitet. Und in diesem Jahr? Woran wird gearbeitet, woran ist der Verein beteiligt? Da wäre der Ball der Vereine am 15. März, ein Besuch ein der Schaumanufaktur der Grabower Küsschen, ein Theaterbesuch in Schwerin, Wanderungen und Radtouren, ein Ausflug zum Nord-Ostsee-Kanal, das Vereinsgrillen und natürlich das Konzert. Das war bisher in Quassel angesiedelt und wird aber in diesem Jahr am 6. September vor dem Lübtheener Museum stattfinden. Für den historischen Teil wird schon jetzt an der Ausstellung zum Werdegang der „Tierhaarzurichterei“ gearbeitet, die am 8. November eröffnet werden soll. Es geht also auch im 21. Jahr der Vereins nahtlos weiter.