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Hagenow Im kulturellen Jahr war viel los

Von SVZ | 19.02.2019, 05:00 Uhr

Von Wattwanderung bis Konzertgenuss: Was die Kulturfreunde alles erlebten

Auf ein erfolgreiches Jahr blickten 80 Mitglieder des Hagenower Kulturvereins zurück, die sich jetzt zu ihrer Jahreshauptversammlung trafen. Vereinsvorsitzende Kirsten Dassow blickte in ihrem Rechenschaftsbericht auf die Aktivitäten des Vereins. Sie betonte, dass auch im vergangenen Jahr das Hauptanliegen des Vereins, Kunst und Kultur zu verbreiten und zu fördern, umfassend realisiert worden war. Vom Vorstand des Vereins wurden 20 Veranstaltungen und Reisen organisiert, die von 918 Mitgliedern und Gästen wahrgenommen wurden. Im Februar zeigte Vereinsmitglied Kuno Karls vor 70 Zuschauern in seinem Film „Hagenow einst und heute“, wie schön Hagenow ist. Im März wurde ein Bowling-Turnier durchgeführt und 50 Musikliebhaber besuchten die Operettengala in der Hamburger Laeiszhalle. 86 Mitglieder und Gäste erlebten Anfang April eine amüsante Buchlesung mit dem Eulenspiegel-Autor Olaf Waterstradt. Ende April konnten sich 47 Mitreisende davon überzeugen, dass Mecklenburg wunderschöne Schlösser hat. 2018 stand Thüringen auf dem Programm: Erfurt, Eisenach mit der Wartburg und Weimar, die Stadt der deutschen Klassik sowie auf der Heimreise noch ein Abstecher nach Eisleben, der Geburtsstadt Martin Luthers. Anfang Juni trafen sich 60 Vereinsmitglieder zum gemütlichen Grillabend und Ende Juni erlebten 48 Hagenower bei schönstem Wetter eine Rundfahrt durch die Feldberger Seenlandschaft. Zur Tradition des Hagenower Kulturvereins gehört in jedem Jahr eine Wattwanderung. Ende August besuchten die Hagenower Kulturfreunde das 800 Jahre alte Kloster Ebstorf in der Nähe von Uelzen. Auf einer Rundfahrt durch das „Alte Land“ im September erfuhren die Hagenower viel Wissenswertes über den Obstanbau im größten geschlossenen Obstgarten Nordeuropas und lernten die alte Hansestadt Stade genauer kennen. Im Oktober besuchten die Musikfreunde das Konzert der Tenöre in der Hamburger Musikhalle. Der Hamburger Kunsthistoriker Dr. Hans Thomas Carstensen stellte im November den deutschen Expressionisten August Macke vor. Im Kur- und Wohlfühlparadies „Grand Lubicz“ in Stolpmünde ließen sich 37 Hagenower im gleichen Monat bei schönstem Wetter 14 Tage lang verwöhnen. Die Weihnachtsfeier in Weselsdorf und der Besuch des Weihnachtskonzertes in der Hamburger Laeiszhalle beendete für die meisten Vereinsmitglieder das kulturelle Jahr im Hagenower Kulturverein.