Ein Angebot des medienhaus nord
Ein Artikel der Redaktion

Neuhaus Diskussion unterm Tannenbaum

Von ROLE | 01.12.2017, 08:00 Uhr

Gemeinde lud zur Veranstaltung: „Entwicklungsperspektive im Biosphärenreservat“

Zumindest war zu Beginn der Veranstaltung das Bemühen erkennbar, dem Titel gerecht zu werden. Am Mittwochabend hatte die Bürgermeisterin unter dem Motto „Entwicklungsperspektiven im Biosphärenreservat“ in den „Lindenhof“ in Neuhaus geladen. Dort wollten Dr. Johannes Prüter, Leiter der Biosphärenreservatsverwaltung Niedersächsische Elbtalaue, und Stefan Bartscht, Leiter Fachdienst Umwelt des Landkreises Lüneburg, darüber informieren, wie sich das Amt Neuhaus im Biosphärenreservat weiter entwickeln kann sowie Fragen der Anwohner beantworten. Wie gesagt, wollten!

Dabei versuchte Johannes Prüter in seiner Eröffnungsrede vor gut 50 Gästen zunächst, die gegenwärtige Lage der Gemeinde abzulichten. Das Amt Neuhaus habe ein hohes Naturpotential, welches sich positiv auf den Tourismus auswirke. Daneben profitiere es von Förderprogrammen für den Tourismus und die Landwirtschaft sowie mit Blick auf das Archezentrum von weiteren Förderrichtlinien. Die Archeregion sei ohnehin ein Aushängeschild. Was er damit sagen wollte: „Es geht eben nicht nur um Tourismus, sondern darum, wie wir die Region mit den Instrumenten der Biosphäre entwickeln können.“ Dabei wünsche er sich, dass sich das Amt Neuhaus mit dem Biosphärenreservat stark identifiziert. Andere Gemeinden würden schon zeigen, wie die Zugehörigkeit zur Biosphäre wirtschaftlich genutzt werden kann. „Aber“, so Prüter, „es müssen auch Probleme gelöst werden, beispielsweise beim Deichbau in Preten oder der Unterhaltung der Rögnitz.“

Den gesamten Beitrag lesen Sie in der gedruckten Ausgabe unserer Zeitung.