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Statiker geben Skihalle Wittenburg frei Das "OK" kam um 15.30 Uhr

Von Mayk Pohle | 23.09.2011, 07:53 Uhr

Seit heute früh um 10 Uhr kann man wieder Ski fahren in Wittenburg, die größte Skihalle Europas wurde von ihrer seit August 2010 dauernden Zwangspause erlöst. Um 15.30 Uhr kam das für alle erlösende Signal des Statikers.

Seit heute früh um 10 Uhr kann man wieder Ski fahren in Wittenburg, die größte Skihalle Europas wurde von ihrer seit August 2010 dauernden Zwangspause erlöst. Nach dem letzten Rundgang des amtlichen Prüfstatikers gab es dann um 15.30 Uhr das alle erlösende Signal. Die Halle kann für den Skibetrieb wieder öffnen. Van-der-Valk-Sprecher Volker Wünsche hatte mit seiner Mannschaft nur auf diesen Moment gewartet. Die Pressemitteilung waren schon vorbereitet, auf Schlag wurden die Internetseiten aktualisiert, tausende Nachrichten gingen an die Facebook-Freunde des Unternehmens, zugleich wurde auch eine Werbekampagne losgetreten. Zugleich war seit Mittwoch die Neueröffnung heimlich vorbereitet wurden. Die Ausleihstationen wurden auf Vordermann gebracht, das Personal aktiviert, Einkäufe getätigt, um heute den Betrieb wieder hochfahren zu können.

Manager Bob van den Nieuwenhuijzen rief nach dem "OK" des Statikers alle seine Leute zu einer kurzen Betriebsversammlung zusammen. "Wir machen wieder auf", war seine Botschaft, die mit Jubel und befreienden Lächeln quittiert wurden. Die Belegschaft war nach der Zwangsschließung für Monate in die Wartestellung geschickt worden, die Angestellten mussten dann immer wieder vertröstet werden.

Nach dem heutigen Kaltstart ist sicher nicht zu erwarten, dass sofort alles klappen wird. Entscheidend für die Betreiber ist jedoch, dass ihre Halle wieder auf ist, dass gefahren werden kann. Für die kommenden Tagen ist sicherlich mit etlichen Werbeaktionen der Holländer zu rechnen, die viel aufzuholen haben. Jeder Tag des Stillstandes hat Zehntausende Euro gekostet, die Aufwendungen für die Reparaturen nicht gerechnet.

Am Ende ist alles schneller gegangen als viele gedacht hatten, der Landkreis war noch in dieser Woche von Oktober als Eröffnungstermin ausgegangen. Zum Schluss der lange dauernden Reparaturzeit war aber auf allen Seiten auch der Wille da, die Zwangspause zu beenden. Die Reparatur läuft derweil weiter, der Boden soll an der Schadstelle langsam auftauen, in gut 14 Jahren könnte es dann soweit sein.