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Wittenburg Besuch beim Mann der Öle

Von MAYK | 01.12.2017, 05:00 Uhr

Unternehmerverband Westmecklenburg informierte sich über Entwicklung bei „JB Germanoil“.

„Wer gut schmiert, der gut fährt“, das hat der Motorradartist Jürgen Baumgarten schon früh in seinem Leben sehr wörtlich genommen und sich über die Jahre tatsächlich zu einem Experten in Sachen Schmiermittel entwickelt. „JB German Oil“ heißt sein nicht nur in der Region bekanntes Unternehmen. Diese Firma war nun Gastgeber für einen der Stammtische des Unternehmerverbandes Westmecklenburg. Gelegenheit für den „Öl-Baron“ Baumgarten, aus Nähkästchen zu plaudern. Auf den ersten Blick wirkt das Unternehmen mit seinen zwölf Beschäftigten fast unscheinbar. Und doch produziert und vertreibt die Truppe von ihrem Wittenburger Standort aus mehr als 6000 Tonnen hochwertiger Schmierstoffe und das in alle Welt. Inzwischen wird in mehr als 60 Länder geliefert. Neues Land in der Vertriebskette ist dabei Vietnam. Selbst Kunden aus dem Nahen Osten stehen auf der Lieferliste, vor allem bei Spezialölen. Das Unternehmen aus Wittenburg selbst gehört zu einer Beteiligungsgesellschaft in Hamburg und damit zur weltweit operierenden Marquard & Bahls AG, die im Mineralöl- und Energiegeschäft tätig ist. Mit seinen Unternehmerkollegen aus dem Verband hatte Baumgarten aufmerksame Zuhörer und das nicht nur beim Rundgang durch die Abfüllanlagen. Die stehen in Hallen, die früher einmal zum legendären Kreisbetrieb für Landtechnik gehören. Im Betriebsteil Wittenburg wurden damals Mähdrescher auf einer Taktstraße instandgesetzt. Baumgarten, der Germanoil 1997 gründete, hat das weitläufige Areal am Wölzower Weg übernommen und Stück für Stück weiterentwickelt, u. a. auch als Lagerstandort für andere Firmen. Für Bürgermeisterin Margret Seemann war dieser seit Jahren dauernde Einsatz viel Dank wert. Jürgen Baumgarten und seine Mitarbeiter hätten auf diesem Areal nicht nur viel für die Stadt geleistet sondern auch die Wirtschaft in der ganzen Region gestärkt. Ein Lob, das Wilhelm Schefe vom Unternehmerverband nur weitergeben konnte. Zumal die „Öltruppe“ bei allen Exporten in andere Länder den Heimatmarkt in der Region nie aus den Augen verloren hätte. Und so sind heute zahlreiche Fahrzeuge mit Schmierstoffen aus Wittenburger Abfüllung unterwegs.