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Picher Bald gibt es ein neues Baugebiet

Von Dieter Hirschmann | 28.03.2018, 12:00 Uhr

Gemeinde bereitet Planungen für ein Wohngebiet zwischen Sportplatz und Heerringstraße vor / Bis zu 25 neue Bauplätze vorgesehen

Die Gemeinde hat keinen ausgeglichenen Haushalt für 2018. Dennoch hat sich Picher für dieses und die folgenden Jahre einiges vorgenommen. Das größte Vorhaben der Gemeinde Picher ist die Schaffung eines neuen Wohngebietes. Bisher hatten Bauwillige über Lückenbebauung ihre Häuser im Ort errichtet. Jetzt sind alle freien Stellen nach Informationen der Gemeinde weitestgehend bebaut. Aber jede Gemeinde, die keinen Zuzug ermöglicht, stößt irgendwann an ihre Grenzen. Deshalb sei es in Picher politischer Wille, für interessierte Bauwillige ein neues Wohngebiet zu schaffen, heißt es vom Bürgermeister.

„Zwischen dem Sportplatz und der Heerringstraße haben wir insgesamt 13 Hektar Land, die uns gehören. Hier wollen wir junge Familien ansässig machen“, erklärt Bürgermeister Detlef Christ. Ein Schweriner Architektenbüro ist mit den Vorplanungen beauftragt. „Wir hatten einen Termin beim Amt für Raumordnung in Schwerin. Dort erläuterten wir den Verantwortlichen, dass wir als Gemeinde keine kommunalen Bauplätze mehr zur Verfügung haben. Es leben aber viele junge Familien im Ort, die bauen wollen. Wir wollen etwas für die Zukunft machen, bieten bei uns eine gute Infrastruktur im Ort mit Bank, Frisör, Supermarkt, Unternehmen und Arztpraxen an“, erläutert Christ weiter. Der Termin im Amt für Raumordnung ergab, dass die Gemeinde 20 bis 25 neue Bauplätze schaffen kann. Das sei die Größenordnung für Picher, hieß es.

„Jetzt sind wir froh, dass wir diesen Schritt erreicht haben. Damit können die Vorplanungen losgehen“, so Bürgermeister Christ. Die Gemeinde beabsichtigt, Baugrundstücke in der Größe ab 500 Quadratmetern zur Verfügung zu stellen. Als eine zweite Variante sollen Interessenten die Möglichkeit bekommen, auch 1200 Quadratmeter als Bauland zu erwerben. Vier Interessierte haben bereits bei der Gemeinde nach Baugrund angefragt.