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Lüneburg/Amt Neuhaus Achtung: Das Eis ist noch viel zu dünn

Von Redaktion svz.de | 24.01.2019, 07:59 Uhr

Die niedrigen Temperaturen in den vergangenen Tagen sind für viele eine Freude.

Führen sie doch dazu, dass Gewässer und Wasserflächen wie Bäche, Teiche und Seen mit einer Eisschicht überzogen sind. Auch im Amt Neuhaus ist das der Fall. So ist zum Beispiel die Krainke bei Zeetze auch schon zur Gänze im Eis erstarrt, so dass ein Vergnügen mit Schlittschuhen bereits sehr verlockend ist. Doch der Schein trügt.

Trotz des Frostes und der dauerhaften Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, die auch für die kommenden Tage angesagt sind, sind die Eisflächen in vielen Fällen immer noch zu dünn. Das Betreten – insbesondere größerer Wasserfläche – könnte somit lebensgefährlich sein.

Deswegen warnen Polizei, DLRG und Feuerwehr im gesamten Landkreis Lüneburg auch davor, auf Gewässern zu laufen, die dazu noch nicht freigegeben sind. Besonders Kinder und Jugendliche sollten auf die Gefahren hingewiesen werden, wenn diese eindringliche Warnung missachtet werden sollte. Schließlich können auch schnell vermeintlich feste Eisflächen wieder gefährlich werden, wovon die Rettungskräfte überzeugt sind.

Sollte trotz aller Vorsicht dennoch jemand ins Eis einbrechen oder eine solche Situation beobachtet werden, muss umgehend der Notruf 112 gewählt werden. Nur die Rettungskräfte von DLRG und Feuerwehr sind speziell ausgerüstet und geschult, um Menschen in Eisnot zu helfen. Privatpersonen könnten sich bei Rettungsversuchen nur selbst in Gefahr bringen.