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Martin Giesenhagen gestorben Abschied von einem Freund

Von MAYK | 19.12.2016, 21:00 Uhr

Architekt Martin Giesenhagen hat Hagenows „Mecki“ vorm Untergang bewahrt

Völlig unerwartet ist vor wenigen Tagen der in Hagenow sehr bekannte Architekt Martin Giesenhagen im Alter von 58 Jahren verstorben. In der Stadt hat sich der in Itzehoe geborene Norddeutsche in den vergangenen Jahren vor allem einen Namen gemacht, als er den beliebten Veranstaltungsort „Mecki“ übernahm und vor dem Aus rettete. Giesenhagen hatte den „Mecklenburger Hof“ vor etlichen Jahren gekauft und ihn nach und nach mit sehr viel Liebe und Aufwand umfassend saniert. Damit nicht genug, bemühte er sich gleichzeitig zusammen mit dem örtlichen Kulturklub, der Stätte wieder Leben einzuhauchen. Und so machte sich Martin Giesenhagen bald einen sehr guten Namen in der Kulturszene der Region. Gerade in den vergangenen Monaten gelang es immer besser, wieder Veranstaltungen zu etablieren und Besucher anzulocken. Nächster großer Höhepunkt soll der Weihnachtsrock am 25. Dezember sein. Wie SVZ aus familiären Kreisen erfuhr, soll an der Veranstaltung trotz des Todes von Martin Giesenhagen auf keinen Fall gerüttelt werden. Das wäre sicher auch sein Wunsch gewesen.