zur Navigation springen

Arbeitslosigkeit: Bestes Ergebnis im Geschäftsstellenbereich seit 1990 : Hagenow im Land mit kleinster Quote

vom

Die gute Nachricht vom Arbeitsmarkt vorneweg: Im Hagenower Bereich der Agentur für Arbeit lag die Arbeitslosenquote im Dezember 2010 bei 8,2 Prozent - der bisher niedrigste Wert in einem Dezember seit 1990.

svz.de von
erstellt am 05.Jan.2011 | 02:27 Uhr

Hagenow/Ludwigslust | Die gute Nachricht vom Arbeitsmarkt vorneweg: Im Geschäftsstellenbereich Hagenow der Agentur für Arbeit lag die Arbeitslosenquote im Dezember 2010 bei 8,2 Prozent - der bisher niedrigste Wert in einem Dezember seit 1990. Im Vormonat lag die Hagenower Quote noch bei 7,8 Prozent.

"Durch den frühen Wintereinbruch stieg die Arbeitslosigkeit in unserer Region erwartungsgemäß deutlich an. Betroffen ist vor allem das Bauhauptgewerbe und der gewerbliche Bereich mit den Außenmit arbeitern", so Geschäftsstellenleiterin Marion Braun gestern gegenüber SVZ. Im Landkreis Ludwigslust beträgt die Arbeitslosenquote 8,3 Prozent, was den niedrigsten Wert im ganzen Land Mecklenburg-Vorpommern bedeutet. Der Landkreis Demmin hat mit 17 Prozent den höchsten Wert.

Im Bereich Hagenow ist die Arbeitslosigkeit von November auf Dezember um 127 auf 2885 Menschen gestiegen. "Das waren 337 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Dabei meldeten sich 720 Personen neu oder erneut arbeitslos, 118 weniger als vor Jahresfrist. Gleichzeitig beendeten 592 Personen ihre Arbeitslosigkeit", so Marion Braun.

Über das gesamte Jahr 2010 gab es 9255 Arbeitslosmeldungen, das entspricht einem Minus von 634 im Vergleich zu 2009. "Stellenangebote liegen gegenwärtig im gewerblichen Bereich vor, hier werden Fachkräfte in der Gas-Wasser-Installation, im Baunebengewerbe und für den Innenausbau benötigt. Aber auch Kraftfahrer, Lagerarbeiter und Helfer in verschiedenen Fachrichtungen, Erzieher und Mitarbeiter im Gesundheitsbereich werden gesucht."

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen