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Lokales

22. August 2017 | 11:21 Uhr

Hafenbrücke nicht im Zeitplan

vom

Wittenberge | Der Brückenbau über die Stepenitz liegt nicht im Zeitplan. Wegen des hohen Wasserstandes in der Elbe mussten in der vergangenen Woche die Arbeiten auf der Baustelle direkt im Uferbereich eingestellt werden (der "Prignitzer" informierte bereits kurz). Zu diesem Zeitpunkt lag die auftragnehmende Firma aber bereits um etwa drei Wochen hinter ihrem eigenen Ablaufplan zurück. Das erfuhr der "Prignitzer" gestern auf Nachfrage vom Leiter des städtischen Bauamts, Hubert Mackel. Wie der Bauamtschef sagte, "hatte die Stadt als Bauherr der Firma gerade die Order erteilt, einen überarbeiteten Bauablaufplan vorzulegen, um den Verzug aufzuholen, als das Wasser erneut stieg".

Gute Nachrichten hat Mackel von seiner Visite als Bauamtschef in der Elbe-Stahlbau GmbH in Schönebeck mitgebracht. In diesem Unternehmen wird die Stahlkonstruktion der neuen Hafenbrücke gefertigt. "Wir sprechen von der Werksfertigung", sagt Mackel. Das bedeutet, die Konstruktion wird dort in einzelnen großen Segmenten gefertigt. Mackel als Vertreter des Auftraggebers, der Prüfstatiker, der Bauüberwacher und Vertreter der ausführenden Firma waren mit dem Fortschritt in Schönebeck zufrieden. Die Montage zu dem großen Brückenbogen, der die Stepenitz von einem Ufer zum anderen ohne Mittelpfeiler überspannen wird, erfolgt hier vor Ort auf Garsedower Seite. Anfang Oktober werden die Segmente voraussichtlich in Wittenberge eintreffen. Auf die Frage, ob die neue Brücke bis Ende des Jahres fertig sein wird, sagt der Bauamtsleiter, man werde nicht spekulieren und verweise auf frühere Aussagen, dass sehr viel davon abhänge, ob und wann es einen Wintereinbruch gibt. Fakt sei aber auch, dass "uns der Zeitverzug Sorgen bereitet". Die Arbeitsplattform auf der Wittenberger Uferseite müsste schon fertig sein. Von hier aus werden Pfähle und Spundwände für das zu errichtende Widerlager in den Grund getrieben.

Weitere Zeitverzögerungen gibt es mit jedem Tag, an dem der Elbpegel nicht wieder unter vier Meter sinkt und damit nicht gearbeitet werden kann.

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erstellt am 17.Aug.2010 | 07:11 Uhr

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