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Andreas Baum eröffnet in Güstrow Yu-Gi-Oh-Kartenmarkt : Gutes Geschäft mit Pokemon und Co.

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erstellt am 11.Jan.2011 | 12:22 Uhr

Güstrow | Die Sammel- und Spielkarten heißen "Yu-Gi-Oh", "World of Warcraft", "Pokemon" oder "Magic" und erfreuen sich einer stetig wachsenden Fangemeinde. Eine ganze Industrie hat sich bereits rund um die diversen Sammelkarten mit Zauberern oder Monstern entwickelt. Eine Tatsache, die der Krakower Andreas Baum jetzt in eine ungewöhnliche Geschäftsidee umsetzte: in der Hageböcker Straße in Güstrow eröffnete er vor kurzem den kreisweit ersten Yu-Gi-Oh-Kartenmarkt. "Ich fülle damit eine Marktlücke" ist der 30-Jährige überzeugt.

Zwischen 50 Cent und 150 Euro kosten die Yu-Gi-Oh-Karten, von denen es mittlerweile mehr als 10 000 gibt. Alle zwei Monat kommt zudem eine neue Kartenserie heraus. Ein schier unerschöpfliches Geschäft. Den Hauptumsatz macht Baum deshalb auch mit dem Verkauf der Spiel- und Sammelkarten. "Die Masse der Karten macht es", sagt er. Daneben handelt er mit allen Begleitartikeln , wie z.B. Kartenhüllen. "Es gibt Sammler und Spieler, mittlerweile mindestens eine Million Menschen allein in Deutschland", erklärt Baum. Auch im Landkreis Güstrow sei die Zahl der Kartenliebhaber in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Für Baum ein Grund mehr, mit einem eigenen Laden in die Offensive zu gehen. Hier kann man die begehrten Karten nicht nur kaufen, sondern auch regelmäßig spielen. "Zudem bieten wir eine Yu-Gi-Oh-Liga auch einmal wöchentlich in der Güstrower Gehörlosenschule an. Wir haben hier bereits zwei Gruppen mit 25 Spielern - Tendenz steigend", sagt er.

Vor der Ladeneröffnung handelte Baum bereits auf zwei Plattformen im Internet mit den Karten. "Hier habe ich mehr als 3000 Kunden, auch aus Australien und England. Der Zulauf ist gut. Der Markt für die Yu-Gi-Oh-Prodfukte wächst", sagt er. Nicht nur Jugendliche, sondern auch Erwachsene würden verstärkt zu seinen Kunden zählen. Baum erfreut sich bereits einer großen Stammkundschaft: "Sie schätzen meinen Service und die persönliche Beratung." Durch regelmäßige Turniere in seinem Laden und einmal im Monat im Güstrower Bürgerhaus hofft er, die Fangemeinde und damit seine Kundschaft noch zu vergrößern. Bei einem Yu-Gi-Oh-Spiel verfügt jeder Spieler über einen Grundstock von mindestens 40 Karten. Ziel ist es, dem Gegner seine "Lebenspunkte", je nach Wertigkeit der einzelnen Karten, abzuluchsen.

Die Sammel- und Spielleidenschaft mit den ungewöhnlichen Karten erklärt Baum so: "Wenn ich mir einen guten Stamm von Karten zusammengestellt habe, kann ich bei großen Turnieren um die oberen Plätze mitspielen. Es ist eine Art Gier nach mehr." 1500 Spieler kamen 2010 bei der Deutschen Meisterschaft in Bochum zusammen. In diesem Jahr hofft Baum, mit Spielern aus Güstrow zur Deutschen Meisterschaft reisen zu können.

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