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Konzept für Landesgartenschau 2014 wird umgearbeitet : Güstrows Laga-Bewerbung geht in heiße Phase

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Mit dem Bekenntnis der Landesregierung zu einer Landesgartenschau 2014/2015 in MV bekam die Bewerbung Güstrows als Austragungsort des Großereignisses neuen Schwung.

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erstellt am 10.Apr.2011 | 07:35 Uhr

Güstrow | Mit dem Bekenntnis der Landesregierung zu einer Landesgartenschau 2014/2015 (Laga) in MV und den am 1. Februar veröffentlichten Bewerbungskriterien bekam die Bewerbung Güstrows als Austragungsort des Großereignisses neuen Schwung. Um den Abgabetermin bis zum 30. September einzuhalten, sind jedoch noch Qualifizierungen des Konzeptes erforderlich, informiert Anett Zimmermann, Vorsitzende des Güstrower Tourismusvereins.

"Daher haben jetzt in einem Workshop Vertreter der Lenkungsgruppe, des Marketingausschusses des Vereins ,GüstrowTourismus und des Fördervereins ,Landesgartenschau Güstrow begonnen, die vorhandenen Unterlagen zu untersetzen", erklärt sie. Es wurden vier Arbeitsgruppen (Baukultur/Industriekultur/Verkehr, Natur/Landschaft/Ökologie/Wasser, Gesellschaft/Marketing/ Tourismus und Struktur der Betreibergesellschaft/Finanzen) gebildet, die bis zur nächsten Sitzung der Lenkungsgruppe Mitte Mai die Unterlagen vervollständigen. Schwerpunkte liegen u.a. auf der Festlegung der Struktur der Betreibergesellschaft, den genauen Veranstaltungs flächen, die dann zu eintrittspflichtigen Bereichen werden, den Verkehrslösungen, dem Marketing- und Veranstaltungskonzept oder auch der Prognose der zu erwartenden Besucher und damit der Höhe des notwendigen Haushaltes.

Die überarbeiteten Bewerbungsunterlagen werden der Stadtvertretung im Juni vorgelegt, so dass noch eventuelle Veränderungen erfolgen können. Nach dem Beschluss am 15. September will die Stadt ihre Bewerbung beim Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz in Schwerin einreichen.

Trotz der jetzt notwendigen Anpassung der Bewerbungsunterlagen hat die Stadt aber schon gute Vorarbeit geleistet. Mit der Gründung des "Fördervereins Landesgartenschau Güstrow 2014" im Jahr 2009 wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, die die Grundlagen für die weiteren Entwicklungen bildet. Die Bearbeitung der Machbarkeitsstudie fand in einem Lenkungsausschuss statt. Ende 2010 lag somit ein tragfähiges Konzept vor. "Grundidee ist, dass die Altstadt mit ihren Elementen Gebäude, Wasser und Grün der zentrale Veranstaltungsbereich ist, in dem von der Vergangenheit bis in die Zukunft die unterschiedlichen Zeitzonen erlebbar werden", so Anett Zimmermann. Dieses "Drei-Ringe-Konzept" soll Platz bieten für alle Anforderungen, die an eine Gartenschau gestellt werden: Blumenhallen, Präsentationsflächen für die gärtnerischen Sparten, Einbeziehung der Vereine, Verbände und Kirchen sowie Raum für neue innovative Ansätze mit Blick auf Energie, Bildung und Bauen.

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