Güstrower in den Landtag

Torsten Renz
Torsten Renz

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16. Juli 2009, 11:57 Uhr

Güstrow | Torsten Renz (CDU) rückt in den Schweriner Landtag ein. Der 44-jährige Güstrower ist Nachfolger für seinen Parteifreund Werner Kuhn aus Zingst, der ins Europäische Parlament wechselt. Kuhn werde sich heute am Rande der Landtagssitzung mit Präsidentin Sylvia Bretschneider (SPD) treffen, um sein Mandat offiziell niederzulegen, bestätigte gestern Dirk Lange, Sprecher des Landtages. Wenn dem so sei, "dann wäre Herr Renz der Nächste auf der Liste", sagte gestern Landeswahlleiter Klaus Hüttebräuker.

Torsten Renz freut sich auf die neue Aufgabe. Was wird er im Landtag tun? "Ich muss erstmal meine Aufgabengebiete bekommen", so Renz. Er sehe die Themen Finanzausgleichsgesetz und Kreisgebietsreform als wichtig für jeden im Landtag an. Er sei aber überzeugt: Ein Gewählter könne auch etwas für die Region tun, aus der er kommt. Als Beispiel nennt er seinen Einsatz für das Landesgehörlosenzentrum, das im September in Güstrow offiziell eröffnet werde. Dafür habe er sich vor Jahren mit eingebracht. Zwischen 2002 und 2006 saß Renz schon einmal für die CDU im Landtag. Vor drei Jahren unterlag er im Wahlkreis Güstrow/Bützow Norbert Nieszery von der SPD.

Seither ist der frühere Berufsschullehrer als Referent im CDU-geführten Wirtschaftsministerium beschäftigt, derzeit im Referat Energie, Eichwesen, Bergbau. Seine Aufgaben dort hätten "mit Wirtschaft und Ökologie" zu tun - ein Thema: das Energiekonzept 2020 für MV.

Seine politischen Ehrenämter in Kreistag und Stadtvertretung will der Güstrower behalten. Er wolle aber die politische Arbeit "auf breitere Schultern verteilen".

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