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SVZ-Wochenend-Interview : Zwischen Uhren und Brillanten

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

20 Fragen an Thomas Grabbe / Der Juwelier und Goldschmiedemeister betreibt in Güstrower zwei Geschäfte

„Juwelier Grabbe“ – das ist nicht nur Güstrowern, sondern mittlerweile auch weit über die Barlachstadt hinaus vielen ein Begriff. Dahinter steht der Juwelier und Goldschmiedemeister Thomas Grabbe. Geboren 1966 in Güstrow, begann er nach dem Besuch der Ernst-Barlach-Schule eine Goldschmiedelehre in der Firma seiner Mutter Hannelore Grabbe am Markt 4. Auf Wanderschaft lernte Grabbe in Sternberg beim Goldschmied und Graveur Horst Funke, beim Edelstein-Gutachter in Schwerin, Michael Ahnsorge, und beim Innungsobermeister Volker Notdurft. Während dieser Zeit begann er seine Meisterausbildung, um im März 1990 das elterliche Geschäft zu übernehmen. 1997 eröffnete Grabbe eine zweite Filiale am Pferdemarkt in Güstrow.


Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Mit einem Weißwein aus Sachsen auf der Dachterrasse in der Sonne über den Dächern von Güstrow.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Deutlich mehr Grün in die Innenstadt bringen, z.B. durch Fassadenbegrünung, Blumenkästen vor den Fenstern oder ein paar Bäumchen. Ich würde jährlich einen Wettbewerb ausloben für die schönste Fassade. Ich würde sogar einen hochwertigen Preis ausloben.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
In meiner Lounge Pferdemarkt 6 im 1. OG mit netten Kunden und ein paar außergewöhnlichen Uhren oder funkelnden Brillanten auf dem Tisch.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Ich habe für eine Bewohnerin vom Altersheim Magdalenenluster Weg Einkäufe erledigt. Als sie mir ihr Haus schenken wollte, habe ich dankend abgelehnt. In der DDR war eine sanierungsbedürftige Villa in der Innenstadt nichts wert.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Für einen PKW: Oldtimer Hanomag, Baujahr 1938.
Was würden Sie gerne können?
Neben deutsch und englisch würde ich sehr gern auch französisch, spanisch oder italienisch sprechen können.
Was stört Sie an anderen?
Ich mag keine Schnacker, also Menschen, die nie den Mund halten können und immer nur überflüssige Worte faseln.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Über Dick & Doof – auch, weil schon mein Opa Fritz Meyer darüber gelacht hat.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Geld in die VW-Aktie investiert, aber wer weiß...
Wer ist Ihr persönlicher Held und warum?

Mutti!
Welches Buch lesen Sie gerade?
Hauptsächlich höre ich Bücher, derzeit gerade „Schamanenfeuer, das Geheimnis von Tunguska“.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Wenn es sich einrichten lässt, das „Nordmagazin“.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Weder noch.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Klaus Maria Brandauer, was mir ja im Ernst-Barlach-Theater gelungen ist. Als nächstes gern Christoph Waltz, Sean Connery oder Frau Dr. Merkel.
Wenn Sie kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Wenn ich koche? Maximal Spagetti. Das Geschenk meiner Freundin, einen genialen Grill, beherrsche ich aber fast bis zur Perfektion.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Mit Georg Friedrich Händels Arie „Ombra mai fu“. Ich habe diesen Titel verwendet, um meine erste hochwertige Brillantschmuck-Präsentation im Saal des Hotel Stadt Güstrow zu präsentieren. Das gab richtig Gänsehaut.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Eine Taschenuhr von meinem Vater, welche bereits mein Opa getragen hat in der Zeit, als er Bürgermeister von Bützow war.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Eine „Grabbe“ Uhr, entwickelt in der eigenen Werkstatt.
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner?
Hoffentlich mit Reisen in warme Länder.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Claudia Hinz, da sie eine sehrt vielseitige und interessante Persönlichkeit ist.








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