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Vereine in der Region : Zweites Buch zum Stadtjubiläum in Arbeit

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Mitglieder des Heimatvereins Laage planen übers Jahr Bus- und Pkw-Exkursionen – Jeden zweiten Dienstag trifft man sich zum gemeinsamer „Kaffeeklatsch“

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erstellt am 22.Feb.2016 | 07:18 Uhr

Mitglieder des Vereins der Natur- und Heimatfreunde Laage und Umgebung – kurz Heimatverein Laage genannt – trafen sich in der vergangenen Woche im „Café Stern“, um den Start für ein besonderes Projekt zu vollziehen. Vorgesehen ist, im Herbst einen zweiten Teil der „Laager Geschichten“ herauszugeben. „Das ist ein Beitrag des Vereins zum 800-jährigen Jubiläum der urkundlichen Ersterwähnung von Laage“, sagt der Vereinsvorsitzende Manfred Walter.

Geplant war das Vorhaben eigentlich nicht. Denn vor über zwei Jahren hatte der Verein mit Blick auf das Stadtjubiläum den Entschluss gefasst, ein Buch über Laage herauszubringen. Nach einem Aufruf war jede Menge Material eingetroffen. Nicht nur aus Laage und Umgebung, sondern auch von ehemaligen Bürgern der Kleinstadt, die heute in Bad Doberan, in Stade, im Brandenburgischen oder im Schwarzwald leben. So lange die Vorbereitungen brauchten, um das Projekt zum Laufen zu bringen, so fix war die Druckerei. Bereits im August vergangenen Jahres konnte die Publikation verkauft werden. Und die Nachfrage war groß.

„Wir hatten mit einer Startauflage von 300 Exemplaren begonnen, erhöhten bald auf 500 und ließen schließlich 850 drucken. Die Bücher gingen weg wie warme Semmeln“, findet Walter einen treffenden Vergleich zum Back-Café, in dem sich der Verein regelmäßig trifft. Weil aber noch so viel Material übrig geblieben war, entschloss sich der Verein, einen zweiten Teil aufzulegen. Auch die beiden öffentlichen Veranstaltungen, eine Modenschau mit den Sarmstorfer „Modis“ und ein plattdeutscher Nachmittag mit Wolfgang Gildhoff, tragen die Überschrift „800 Jahre Laage“. Was die Stadt zu ihrem großen Jubiläum plane, liege noch im Nebel, schmunzelt Walter. „Man hört von einem Mittelaltermarkt im September, auch ein Umzug soll geplant sein. Genau weiß man’s noch nicht“, sagt der Vorsitzende. Der im Verein für eine langfristige Planung eintritt.

So steht lange fest, dass es zwei Busexkursionen auf die Insel Rügen und nach Kopenhagen geben wird. Pkw-Exkursionen werden die Vereinsmitglieder und interessierte Bürger in die Miniaturstadt Bützow und am Tag des offenen Denkmals zur Wasserburg Liepen führen. An jedem zweiten Dienstag im Monat treffen sich die Vereinsmitglieder zum „Kaffeeklatsch“ und an jedem zweiten Mittwoch im Monat betreut Heimatvereinsmitglied Christa Hoth die Plattsnacker. Interne Feste und Feiern zu verschiedenen Anlässen komplettieren das rege Vereinsleben. „2015 konnten wir über 400 Gäste zu unseren öffentlichen Veranstaltungen begrüßen“, bilanziert Walter stolz. Was er sich wünschen würde, wären junge Leute, die sich an der Vereinsarbeit beteiligen.

Gegründet hatte sich der Verein im Jahr 2000 als späte Fortsetzung einer aktiven Kulturbundarbeit in der Recknitzstadt. Und zum Vorsitzenden wurde schon damals Manfred Walter gewählt, der gerade mal drei Jahre vorher aus der Lausitz nach Laage gezogen war. „Aber das war eine gute Gelegenheit, die neue Heimat intensiv kennen zu lernen“, sieht es der 78-Jährige positiv.








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