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Güstrower Anzeiger

18. Oktober 2017 | 18:54 Uhr

Fahrraddemo : Zweite Runde im Kampf um Radweg

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Fahrraddemo: Anwohner der Dörfer zwischen Kronskamp und Güstrow demonstrierten zum zweiten Mal für einen Radweg entlang der B 103.

von
erstellt am 16.Jun.2017 | 21:00 Uhr

Nur im Schneckentempo kam der Verkehr am Freitagnachmittag auf der B 103 in Richtung Güstrow voran. Der Grund: Die Initiative rund um Initiatorin Marita Breitenfeldt, die sich für einen Radweg entlang der Bundesstraße stark macht, hatte zu einer Fahrraddemonstration aufgerufen. „Seit 2004 wird uns ein Radweg versprochen – passiert ist bisher nichts“, sagt Marita Breitenfeldt, die auch Bürgermeisterin der Gemeinde Sarmstorf ist. Mit der Aktion will sie vor allem eins: auf den Willen der Anwohner aufmerksam machen.

„Ich fahre sehr viel mit dem Rad. Am Abend auch mal zehn bis zwölf Kilometer, aber nie entlang der Bundesstraße“, sagt die Sarmstorferin Sonja Kwiatkowski, die auch bei der ersten Fahrraddemo im vergangenen Jahr mitgeradelt ist. „Auf der Straße ist das einfach viel zu gefährlich“, ergänzt Ines Biederbick-Bockentin. Auch der Lüssower Reinhold Höft schloss sich dem Tross an. Er stamme aus Sarmstorf, daher die Verbindung. „Außerdem hoffe ich darauf, dass uns die Sarmstorfer unterstützen, wenn wir in Lüssow für Radwege kämpfen“, erklärt der 66-Jährige.

Solidarisch zeigten sich auch die Mitglieder des Radfahrerklubs Laage. „Solche Aktion unterstützen wir gerne – und wir hätten ja auch was von einem Radweg nach Güstrow“, sagt Rocco Hamann, 2. Vorsitzender des Vereins. Auch die Stadt Laage steht hinter dem Vorhaben. 1. Stadträtin Petra Müller: „Der Bedarf an Radwegen um Laage ist groß, darum unterstützen wir die Initiative.“ Und das Amt Güstrow-Land war ebenfalls nicht untätig. „Wir haben schon mehrfach bei Verkehrsminister Pegel auf den Bedarf hingewiesen – passiert ist leider nichts“, sagt die Leitende Verwaltungsbeamtin Sabine Schwarz. Für Initiatorin Marita Breitenfeldt kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken: „Wir wollen einen Radweg und dafür kämpfen wir.“

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