AWG Güstrow : Zwei Frauen planen für Senioren

Angelika Strübing (r.) und Gritt Zschuckelt haben in der Güstrower Südstadt schon einige Aufgänge für seniorengerechtes Wohnen umgestaltet.
Angelika Strübing (r.) und Gritt Zschuckelt haben in der Güstrower Südstadt schon einige Aufgänge für seniorengerechtes Wohnen umgestaltet.

Tag der offenen Tür der AWG am 28. März / Projekt „Altengerechtes Wohnen“ in Friedrich-Engels-Straße 22-25 wird vorgestellt

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17. März 2015, 06:00 Uhr

Ein Schwerpunkt in der Arbeit des in Thürkow bei Teterow ansässigen Planungsbüros von Angelika Strübing und Britt Zschuckelt liegt im Bauen altersgerechter Wohnungen. „Altersgerecht bauen heißt komfortabel bauen. Die Bäder sind großzügiger und mit bodengleichen Duschen ausgestattet. Es gibt keine Schwellen und Stufen, die Türen sind breiter und die Balkone großzügiger“, nennt Angela Strübing einige Vorteile. Für dieses Jahr plant die Allgemeine Wohnungsbau-Genossenschaft (AWG) Güstrow-Parchim und Umgebung den seniorengerechten Umbau der Friedrich-Engels-Straße 22. Dabei werden aus zehn Wohnungen 15 moderne und altersgerechte Zwei- bis Drei-Zimmerwohnungen geschaffen. Das Projekt dazu wird am „Tag der offenen Tür“ am 28. März in der AWG-Geschäftsstelle in der Friedrich-Engels-Straße 12 vorgestellt. Die planerische Vorbereitung und die Überwachung der Bauausführung liegen in den Händen von Angelika Strübing und Gritt Zschuckelt.

Auch jungen Menschen, die ein Eigenheim planen, legen die beiden Frauen ihre Philosophie beim Bau von altersgerechten Wohnungen nahe. „Man muss ja auch 30, 40 Jahre weiter denken und erspart sich so später kostenintensive Umbauten“, sagt die Bauingenieurin. Denn dass die Umgestaltung von ganzen Aufgängen mit aufwändigen Veränderungen verbunden ist, stellen die Unternehmerinnen nicht zuletzt in ihrer Arbeit für die AWG fest. „Dennoch sind es zukunftssichere Projekte. Die Menschen werden immer älter und haben den Wunsch, so lange wie möglich in ihrem vertrauten Umfeld wohnen zu bleiben“, wissen die Frauen. Damit trete die Genossenschaft fürsorglich und verantwortungsvoll gegenüber ihren Mietern auf, agiere aber gleichzeitig wirtschaftlich weitsichtig, bestätigen die Planerinnen. Außerdem werde damit in einem attraktiven Wohngebiet wie in der Güstrower Südstadt ein guter Mix zwischen jungen und älteren Menschen erhalten.

Den ersten Umbau zu seniorengerechten Wohnungen betreute das Planungsbüro 2005 in der August-Bebel-Straße 25. „Dort wurde als wesentliche Verbesserung ein Aufzug angebaut, der die Erreichbarkeit der Wohnungen garantiert. Außerdem wurden ganze Zuschnitte von Wohnungen verändert“, erinnert sich Britt Zschuckelt. Zwei Jahre später schlossen sich die Aufgänge August-Bebel-Straße 24 bis 20 mit dem Einrichten der Begegnungsstätte „Treff.23“ in einem zweiten Bauabschnitt an.

Jetzt geht es um das Projekt „Altengerechtes Wohnen“ in der Friedrich-Engels-Straße 22-25. Neben anderen wird auch dieses Projekt am Tag der offenen Tür der AWG am 28. März in Güstrow vorgestellt. An fünf Standorten gibt es von 9 bis 14 Uhr ein umfangreiches Programm (siehe Info-Kasten). Vom 16. bis 29. März findet zudem die Vertreterwahl der AWG Güstrow-Parchim und Umgebung statt. Beim Tag der offenen Tür können die Genossenschaftsmitglieder ihre Stimmzettel in die dafür vorgesehenen Wahlurnen stecken. Stimmenauszählung ist dann am 30. März. Am 2. April werden die Mitglieder über den Wahlausgang informiert.  

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