Güstrow : Zwangskollektivierung in der DDR

Titelbild des neuen Bandes in der Schriftenreihe der Landesbeauftragten.
Titelbild des neuen Bandes in der Schriftenreihe der Landesbeauftragten.

Neuer Band in der Schriftenreihe zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

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19. Juli 2019, 05:00 Uhr

Wie rücksichtlos die Pläne zur Kollektivierung in der DDR-Landwirtschaft umgesetzt wurden, davon berichtet ein neuer Band in der Schriftenreihe der Landesbeauftragten für die Aufarbeitung der SED-Diktatur. Als junger evangelischer Pastor erlebte Folker Hachtmann die Durchsetzung der Zwangskollektivierung in Lüssow und Umgebung. Das Vorgehen hatte ihn so schockiert, dass er es in der Kirchenchronik seiner Gemeinde festhielt. Edda Ahrberg stellt diese dokumentierten Erfahrungen in den historischen Kontext und vermittelt mit weiteren Dokumenten, insbesondere Stasi-Akten, ein Bild von der politischen Repression im ländlichen Raum in der Sowjetischen Besatzungszone und in den frühen Jahren der DDR: von der Bodenreform, über Behinderung kirchlicher Arbeit im SED-Staat bis zu erzwungenen Beitritten in die Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften LPG. Folker Hachtmann, Pastor i.R., ist heute Ehrenbürger der Barlachstadt Güstrow.

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