Güstrow : Zuwachs im „Herz der Barlach-Stiftung“

Barlachs Taschenbuchzeichnung „Kopf eines jungen Russen mit Schirmmütze“, das Dr. Volker Probst von der Barlach-Stiftung hier Stadtwerke-Geschäftsführer Björn Rudolph (l.) zeigt, ist nur eines von zahlreichen Werken, das im Keller der Barlach-Stiftung Güstrow lagert.
Barlachs Taschenbuchzeichnung „Kopf eines jungen Russen mit Schirmmütze“, das Dr. Volker Probst von der Barlach-Stiftung hier Stadtwerke-Geschäftsführer Björn Rudolph (l.) zeigt, ist nur eines von zahlreichen Werken, das im Keller der Barlach-Stiftung Güstrow lagert.

Großteil von Barlachs Werken in unterirdischen Räumen eingelagert.

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29. Juni 2018, 05:00 Uhr

„Das Herz der Barlach-Stiftung liegt unten im Keller“, sagt Dr. Volker Probst. Der Geschäftsführer muss es wissen, lagern in den unterirdischen Räumen am Inselsee schließlich mehr als 300 Druckgrafiken und 1400 Zeichnungen des Bildhauers, Grafikers und Schriftstellers Ernst Barlach. „Damit verfügen wir über den weltweit größten Bestand seiner Werke“, verdeutlich Probst.

Da immer nur ein äußerst geringer Teil davon in den Ausstellungsräumen präsentiert werden kann, werden die anderen Skulpturen, Grafiken und Zeichnungen Barlachs unter der Erde fachgerecht gelagert. „Denn das Ausstellen ist ja nur eine der Kernaufgaben öffentlicher Museen. Das Sammeln, Erforschen und Bewahren gehören aber auch dazu“, sagt Volker Probst. Für das Bewahren der wertvollen Kulturgüter bekommt die Barlach-Stiftung seit 2016 Unterstützung von den Güstrower Stadtwerken. Unter dem Motto „Kunst auf Lager“ finanzierte der städtische Energieversorger in in letzten drei Jahren jeweils einen Stahlschrank für die Aufbewahrung von jeweils bis zu 200 Grafiken des Künstlers. „Dadurch können wir nun alle Werke sachgerecht lagern und haben Platz für weitere Ankäufe in den nächsten fünf bis zehn Jahren geschaffen“, sagt Volker Probst.

„Wir freuen uns, dass wir mit der Anschaffung der Grafikschränke unseren Teil zum Erhalt dieses wichtigen Kulturguts beitragen können“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Björn Rudolph. Auch deshalb sei man auch künftig für weitere Kooperationen offen, kündigt er an.

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