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Wallensteins Hoffest : Zur Premiere gleich volles Risiko

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Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

„Wallensteins Hoffest“ am 5. und 6. September erstmals auf Güstrower Franz-Parr-Platz / Veranstalter: „Die Zeit ist reif dafür“

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erstellt am 30.Aug.2014 | 06:00 Uhr

Internationale Höhepunkte, Kleinkunst, Jazz, Kindertheater und die bekannten „German Tenors – gleich zur Premiere von „Wallensteins Hoffest“ am 5. und 6. September in Güstrow gibt Veranstalter und Ideengeber Leopold Höglinger alles. Dabei ist sich der Güstrower Weinhändler des Risikos wohl bewusst. Werden die Güstrower das neue Großereignis als Ersatz für den Sommernachtstraum, der nicht mehr im Schlossgarten stattfinden kann, annehmen? „Es muss von Anfang an gleich richtig knallen“, ist Höglinger überzeugt. „Diese Art von Veranstaltung fehlt in Güstrow noch. Die Zeit ist reif dafür und es gibt viele Güstrower, die so etwas sehen wollen“, gibt er sich optimistisch.


Franz-Parr-Platz für Fest gesperrt


An zwei Tagen ist „Wallensteins Hoffest“ auf dem Franz-Parr-Platz und im Museumshof geplant. Dafür wird der Platz Freitagabend und Sonnabend ab ca. 14 Uhr für den Verkehr gesperrt, lediglich Busse kommen noch durch. Rebus will vor dem Schloss eine Haltestelle einrichten. Auf einer Seite des Platzes wird die große Hauptbühne aufgebaut. Höglinger betont die gute Zusammenarbeit mit der Stadt, die ihn für das Fest auch von der Sondernutzungsgebühr befreit hat.

Freitagabend wird ab 19 Uhr musikalisch zunächst an die 1920er-Jahre angeknüpft. Christoph Sauer und das Roland-Kühne-Salonorchester erinnern mit Melodien und Texten an diese Zeit. Es folgt das Theater „Liebreiz“ mit „Fire Emotion“ – einer spektakulären Feuershow. Anschließend spielen Andreas Pasternack und Band Musik aus der Swing-Ära. „Es wird eine tolle Show von Theater, Kleinkunst und Musik“, verspricht Höglinger. „Stühle werden gestellt, aber wer möchte, kann sich auch gern eine Decke mitbringen und sich auf die Wiese setzen.“

Sonnabend ist dann ab 14.30 Uhr die ganze Familie willkommen. Los geht es ab 15 Uhr mit der Gruppe „Ipanema“, die mit Samba, Bossa Nova, Rumba und Jazz für das richtige Flair sorgen will. Märchen werden für die Kleinen gezeigt, dazu gibt es Comedy, Diabolo, Luftakrobatik und vieles mehr zu bestaunen. „Es wird ein nahtloses Programm geboten“, sagt Höglinger. Ein Höhepunkt am Sonnabend wird abends der Auftritt der „German Tenors“, die mit einem bunten Musikprogramm anreisen.

Daneben sorgen Güstrower Gastronomen für das leibliche Wohl der Gäste. Gewandelt werden darf vom Franz-Parr-Platz auch auf den Museumshof. Ein passendes Ambiente – findet der Organisator, der bereits früher in seiner Heimat Österreich Events dieser Art organisierte.

Wichtig sei für dieses erste Hoffest, dass das Wetter möglichst mitspiele, sagt Höglinger. „Es sollte nicht regnen und darf nicht zu kalt sein, um die Feuertaufe des Wallenstein-Spektakels gelingen zu lassen.“ Doch er ist guten Mutes. Wer sich Karten im Vorverkauf sichere, könne sparen. Erhältlich sind sie u.a. in der Güstrow-Information.

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