Pfarrkirche Güstrow : Zum Glockengießen nach Lauchhammer

Die alten Glocken im Turm der Pfarrkirche sind verschlissen. Pastor Matthias Ortmann freut sich auf die neuen.
Die alten Glocken im Turm der Pfarrkirche sind verschlissen. Pastor Matthias Ortmann freut sich auf die neuen.

Erste und größte von drei neuen Glocken für Güstrower Pfarrkirche wird am 13. November gegossen

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06. November 2015, 06:00 Uhr

Die Pfarrkirchengemeinde Güstrow fiebert dem großen Tag entgegen: Am 13. November geht es mit 20 Gemeindemitgliedern ins brandenburgische Lauchhammer. Dann soll – nach einiger Verzögerung – in der dortigen Glockengießerei die erste und größte der drei neuen Glocken für die Pfarrkirche St. Marien gegossen werden. Rund 3300 Kilogramm ist die bronzene Friedensglocke schwer.

Pastor Matthias Ortmann ist froh, dass es jetzt endlich losgeht. Er freut sich auf die Tour nach Lauchhammer, um das Spektakel live mitzuerleben. „Die Gießerei hat eine eigene Kirche. Dort wird es eine Andacht geben. Und dann bekommen wir eine Einführung ins Glockengießen“, erzählt er. Für den 11. Dezember ist dann der Guss der beiden kleineren Glocken geplant, die jeweils etwa 1500 Kilogramm auf die Waage bringen. Auch dafür werden wieder Güstrower nach Lauchhammer reisen.

Die drei neuen Glocken sollen die alten, verschlissenen im Turm der Pfarrkirche ersetzen. Ortmann hofft, dass sie Pfingsten 2016 erstmals über Güstrow läuten werden. Die Glockenweihe könne eventuell am Sonntag vor Pfingsten stattfinden, wenn denn beim Glockengießen alles glatt laufe, so Ortmann.

Die Kosten für die neuen Glocken für St. Marien belaufen sich auf rund 130 000 Euro, 110 000 Euro für das Gießen und ca. 20 000 Euro für das Aufhängen. 50 000 Euro davon will die Pfarrgemeinde durch Spenden aufbringen. „Rund 30 000 Euro haben wir bereits zusammen. Der Spendenaufruf läuft natürlich weiter“, sagt Ortmann.  

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