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Forstamt Güstrow : Zum ersten, zum zweiten – Holz unterm Hammer

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

9. Brennholzauktion des Forstamtes Güstrow lockte um die 50 Interessenten in den Wald

Um die 50 Interessenten waren der Einladung des Forstamtes Güstrow zur 9. Holzauktion gefolgt. Die meisten hatten aus der SVZ davon erfahren, wie Amtsleiter Ralf Neuß in einer kleinen Umfrage feststellte. Für die Versteigerung vorbereitet hatten die Forstleute im Revier Kirch Rosin I insgesamt etwas über 300 Raummeter Holz, aufgeteilt in 26 zwischen vier und 27 Raummeter große Polter. Bis auf eine Ausnahme kam ausschließlich Buche unter den Hammer.

Bevor der erste Zuschlag fiel, gab es am prasselnden Lagerfeuer eine kleine Lehrstunde. „Ein Raummeter wiegt etwa eine halbe Tonne, hat einen Heizwert von 2100 Kilowattstunden und ersetzt 208 Liter Heizöl“, erklärte Neuß. Und was ist ein Raummeter? „Der besteht aus etwa 60 Prozent Holz und 40 Prozent bester Kirch Rosiner Waldluft. Also Vorsicht beim Auspacken“, schmunzelte der Forstleiter.

Während der erste Polter gerade mal für das Anfangsgebot unter den Hammer kam, ging es schon bald munter in 10-Euro-Schritten voran. Die meisten Bieter wollten das Holz für den heimischen Kamin ersteigern. Wie Marianne und Christian Hübner aus Mühl Rosin, die zum ersten Mal auf der Brennholzauktion waren und sich den Polter mit Hilde Peters teilten. „Es ist so gemütlich, wenn es draußen kalt ist und das Holz im Kamin prasselt“, freute sie sich schon auf die warme Stube. Eckhard Loga erhielt den Zuschlag für einen knapp 19 Raummeter großen Stapel. „Immer in der Vor- und Nachsaison beheize ich mit dem Kamin das ganze Haus“, erzählte der Güstrower. Nach telefonischer Rückfrage mit seiner Frau schlug er noch bei einem zweiten Polter zu. „Nun habe ich genug Brennholz für die nächsten zehn Jahre“, strahlte er zufrieden.

Zufrieden machte sich auch Christian Hübner auf den Heimweg. Ihm hatte die lockere Art, wie der Amtsleiter das Holz an die Interessenten gebracht hatte, sehr gefallen. Nur die Füße waren ihm im Wald kalt geworden. „Aber die wärme ich mir am Kamin“, schmunzelte er.

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