Gänsemarkttage Bützow : Zu wenig Wasser: Freud und Leid

Sie sind Organisatoren und Akteure zugleich: Sabine Prescher vom Krummen Haus, Michael Meiners, der die organisatorischen Fäden in der Hand hält, und Karin Schneider (v.l.n.r.) von der Touristinformation. Sie zeigen sich in dem Gänsemarkt-T-Shirts und „hissen“ die Bützow-Flagge.
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Sie sind Organisatoren und Akteure zugleich: Sabine Prescher vom Krummen Haus, Michael Meiners, der die organisatorischen Fäden in der Hand hält, und Karin Schneider (v.l.n.r.) von der Touristinformation. Sie zeigen sich in dem Gänsemarkt-T-Shirts und „hissen“ die Bützow-Flagge.

Vorstellung der Lohmener Wasserorgel beim Bützower Stadtfest kürzer als erhofft / Wetter meinte es gut mit Festbesuchern / Nur gestern leichter Nieselregen

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31. August 2015, 06:00 Uhr

„Der Hexer“ trat gestern Nachmittag auf die Bühne am Bützower Schlossplatz auf. Doch mit Hexerei hatte es nichts zu tun, dass die Bützower Gänsemarkttage wieder ein Fest der Lebensfreunde und der Begegnungen wurden – Sondern es war das Ergebnis vieler fleißiger Menschen.

Die 21. Auflage, zum fünften Mal unter dem Motto „Bützow gans anders ....“ ging gestern Abend zu Ende. Sichtlich zufrieden war Michael Meiners. Der Güstrower, in Diensten der Stadt Bützow, zog mittlerweile im vierten Jahr die organisatorischen Fäden im Hintergrund. „Es war eine tolle, friedliche Atmosphäre, so dass selbst ich am Sonnabendabend auch mal mit meiner Partnerin einen Tanz wagen konnte“, sagt Meiners und lacht.

Zum Lachen war am 5. Mai vielen in Bützow nicht zumute, als ein Tornado über Bützow hinwegfegte und vor allem die Bützower Innenstadt verwüstete. Jetzt, mehr als 100 Tage danach, stand die Frage, ob Bützow in diesem Jahr überhaupt feiern sollte. Mit dem „Ja“ verbunden war, dass diese Bützower Gänsemarkttage wirklich „ganz anders“ verlaufen werden. Denn nach wie vor bestimmen Baugerüste an den Häusern das Straßenbild, auch rund um den Festplatz am Schloss und in der Festmeile – in der Schloßstraße. Es hieß noch einmal zusammenzurücken. Doch auch das funktionierte.

Dabei begann das Fest am Freitagabend nicht ganz so, wie es sich Michael Meiners erhofft hatte. Anstatt eines Feuerwerks wurde eine Wasser-Lichter-Show angekündigt. Mit Spannung erwarteten die Bützower und die Gäste den Auftritt der Lohmener Wasserorgel. Der Auftakt klappte noch und auch das farbenfreudige Wasserspiel nach der Einmarschmelodie „Conquest of Paradise“, mit der Boxer Henry Maske in den Ring stieg, sorgte bei den Zuschauern für strahlende Blicke. Doch dann brach plötzlich die Musik und das farbige Spiel ab. Der Grund: Für das farbenfrohe Wasserspiel wurde das Wasser aus dem Aalfang gezogen. Und irgend etwas wurde von der starken Motorpumpe mit angesogen und setzte sich fest, es ging nicht mehr weiter... „Das hat mich auch ein wenig traurig gemacht. Doch der Teufel steckt nunmal im Detail“, so Michael Meiners.

Die einzige Panne. Das tat der Stimmung weder am Freitag noch an den anderen Tagen keinen Abbruch. Auch nicht der leichte Regen gestern Vormittag. Meiners scherzend: „So wurden die Bierzeltgarnituren sauber. Das war von mir bestellt.“

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