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Güstrower Anzeiger

19. Oktober 2017 | 09:24 Uhr

Streit : Zoff um „Villa Kunterbündnis“

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

svz.de von
erstellt am 25.Jan.2014 | 06:00 Uhr

Es kracht zwischen Vermieter Thomas Duve und Karen Larisch, der Leiterin der sozio-kulturellen Begegnungsstätte „Villa Kunterbündnis“ in der Engen Straße in Güstrow. Nach der Ankündigung von Larisch, die Räume in der Engen Straße verlassen und in das Postgebäude am Pferdemarkt umziehen zu wollen (SVZ berichtete), fährt Duve schwere Geschütze auf. „Ich werde Frau Larisch verklagen“, sagte er gegenüber unserer Zeitung.

Seine Forderung: „Es gibt Mietrückstände für Dezember und Januar sowohl für die Enge Straße 1, als auch für die Nummer 2. Zudem bezahlt Frau Larisch keine Nebenkosten.“ Insgesamt fordert er rund 4000 Euro Nachzahlung von der Begegnungsstätte. In der Engen Straße 1 befindet sich die „Villa Kunterbündnis“ und in der 2 die soziale Beratungsstelle „KukuK“. Beide Objekte gehören Duve. Und er setzt noch einen drauf: „Auf die Palme hat mich die Aussage von Frau Larisch gebracht, ich sei traurig, dass sie geht. Ich bin absolut nicht traurig, sondern froh, dass dieser Mieter weg ist.“ Laut Duve habe Larisch zudem bereits im November 2013 einen neuen Mietvertrag für die Post gehabt, während sie im Dezember in der SVZ noch behauptet hatte, in der Engen Straße bleiben zu wollen.

Das dementiert Karen Larisch vehement. „Ich hatte noch keinen Mietvertrag für den Pferdemarkt im November. Wir haben uns lediglich umgeschaut“, sagt sie. „Herr Duve ist offensichtlich geknickt, dass wir nun endgültig ausziehen.“ Die Miete halte sie zurück, weil sie ihren Versicherungsschaden ersetzt haben wolle. Hintergrund: Im November brach im Obergeschoss der „Villa“ aufgrund eines Wasserschadens die Decke ein. „Wir konnten vier Wochen nicht richtig arbeiten, hatten Ausfälle“, schildert Larisch. Zudem habe jeder das Recht, seine Nebenkostenrechnung in Frage zu stellen. Duve kontert, dass der Wasserschaden „höhere Gewalt gewesen sei. Zudem habe Larisch keine Nachweise für ihre Ausfälle erbracht.

Larisch hatte in dieser Woche angekündigt, Anfang Februar mit der „Villa“ und „KuKuK“ in die Post umziehen zu wollen. Ihre Reaktion auf die Vorwürfe von Duve: „Wir werden einen Juristen kontaktieren, um gegen die Unwahrheiten, die er verbreitet, vorzugehen.

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