Kuchelmiss : Zoff um mehr Geld und Mühlenverein

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19. März 2014, 06:00 Uhr

Die Gemeindevertretung Kuchelmiss hat jetzt die Aufwandsentschädigungen für den Bürgermeister und die Gemeindevertreter erhöht. Erhielt Bürgermeister Peter Hildebrandt bisher 600, so bekommt er jetzt 700 Euro pro Monat. Die Sitzungsgelder der Gemeindevertreter steigen von bisher 27 Euro auf 40 Euro. Auf Kritik stößt diese Erhöhung bei Gemeindevertreter Berthold Riech (Freie Wähler): „Das gehört sich nicht. Vor allem auch, weil wir vergangenes Jahr die Grundsteuer erhöht haben.“

„Wir haben uns nur nach den Vorgaben des Landes gerichtet“, kontert Bürgermeister Hildebrandt. Zudem habe der Bürgermeister nicht viel davon, da dieses Geld „hoch versteuert“ werden müsse. „Wir sind ehrenamtlich tätig und stecken mehr Geld in unser Ehrenamt als wir rauskriegen“, so Hildebrandt.

Streit entbrannte auf der jüngsten Gemeindevertretersitzung in Kuchelmiß auch erneut zwischen der Gemeinde und dem Mühlenverein, der sich um die Wassermühle in Kuchelmiß kümmert. Riech von den Freien Wählern und zugleich Vorsitzender des Mühlenvereins stellte den Antrag, dass der Verein einen Raum in der Mühle für Vereinszwecke bekommt. Der Bürgermeister solle sich deshalb mit dem Pächter in Verbindung setzen. Das wurde abgelehnt. „Der Mühlenverein ist eigenständig und kann selbst mit dem Pächter sprechen“, sagte Hildebrandt. Er sei aber dafür, dass der Verein diesen Raum bekomme. Gemeinsam solle nun nach einer Lösung gesucht werden. „Zur nächsten Gemeindevertretersitzung am 13. Mai habe ich den Mühlenverein eingeladen, um in Ruhe zu besprechen, was wir machen können“, sagt Peter Hildebrandt.


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