Eisenbahnstraße in Güstrow : Ziel: mehr Sicherheit für Passanten

Manchmal ist es für Fußgänger oder Fahrradfahrer wirklich schwer, über die Eisenbahnstraße zu kommen.
Manchmal ist es für Fußgänger oder Fahrradfahrer wirklich schwer, über die Eisenbahnstraße zu kommen.

Hauptausschuss empfiehlt Bau von zwei Fußgängerüberwegen im nächsten Jahr in der Güstrower Eisenbahnstraße

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13. März 2015, 13:52 Uhr

Das Überqueren der viel befahrenen Eisenbahnstraße in Güstrow soll für Fußgänger sicherer werden. In den letzten Monaten waren in den Ausschüssen der Stadtvertretung dafür drei Möglichkeiten diskutiert worden, die das Stadtplanungsamt unterbreitet hatte.

Nach allem Für und Wider wird nun die Variante zum Bau von zwei Fußgängerüberwegen und einer Mittelinsel auf der Straße favorisiert. Danach sollen die Fußgängerüberwege in Höhe des Kinos und auf dem Abschnitt zwischen Hafenstraße und Jobcenter platziert werden.

Die Bauelemente für den Überweg und die Verkehrsinsel sollen flexibel mit der Straße verbunden werden, so dass sie bei einer späteren Sanierung der Straße wieder abgenommen werden könnten. „Diese Variante macht Sinn“, fand Hartmut Reimann (SPD), dessen Fraktion im letzten Herbst den Antrag auf Bau einer sicheren Fußgängerquerung eingebracht hatte, Donnerstagabend im Hauptausschuss. Doch um den aktuellen Stadthaushalt nicht aus dem Gleichgewicht zu bringen, schlug er die Realisierung erst 2016 vor.

„Die Eisenbahnstraße ist in keinem guten Zustand, vor allem die Gehwege nicht. Ich hielte es für sinnvoller, erst zu sanieren und dann die Fußgängerwege zu bauen“, meint Dr. Gerhard Jacob (Freie Wähler/EB).

Ausschussvorsitzender, Bürgermeister Arne Schuldt, erinnerte daran, dass die Stadtvertretung ja beschlossen habe, 200 000 Euro für die Sanierung von Bürgersteigen in den Haushalt einzustellen.

„Wir dürfen in der Eisenbahnstraße die Gehwege nur sanieren, wenn wir ein Baumschutzgutachten vorlegen können“, erläuterte Jane Weber, Leiterin des Stadtplanungsamtes den Ausschussmitgliedern. Schon Ende 2014 sei deshalb ein Baumgutachter vor Ort gewesen und habe dort seine Untersuchungen gemacht. Seine Stellungnahme sei an die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises geschickt worden. „Wir haben von dort aber noch keine Antwort“, so Weber. Diese sei angemahnt worden. Mit künftigen Sanierungsarbeiten beißen aber würden sich die Fußgängerquerungen nicht, meint sie. „Die Bauelemente dafür sind nicht für ewig mit der Straße verbunden. Sie sind flexibel und können auch wieder abgenommen werden, wenn dies nötig werden sollte“, erklärt sie. Dies sei auch wichtig, weil nicht auszuschließen sei, dass in Zusammenhang mit der Entwicklung des Stahlhofs in der Eisenbahnstraße gebaut werden müsse. Jane Weber schlug für dieses Jahr die Gehwegsanierung und für nächstes Jahr den Bau der Fußgängerquerungen in der Eisenbahnstraße vor.

Einstimmig gaben dann alle Hauptausschussmitglieder die Empfehlung für die Variante mit den zwei Fußgängerüberwegen. Entscheiden wird die Stadtvertretung auf ihrer nächsten Sitzung.

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