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Demografischer Wandel : Ziel: Ideen für das Dorf entwickeln

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Schule der Landentwicklung am Mittwoch in Weitendorf

von
erstellt am 18.Mai.2015 | 20:30 Uhr

Wie kann Weitendorf sich entwickeln, wie die Herausforderungen einer älter werdenden Bevölkerung meistern? Wie das Miteinander im Dorf – neudeutsch soziale Netzwerke – erhalten? Diese Fragen sollen bei einer Zukunftswerkstatt diskutiert werden. Alle Weitendorfer sind morgen um 18 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus dazu eingeladen.

Die Idee kommt von Brigitte Knecht. Partner fand sie mit der Schule der Landentwicklung, ein gemeinsames Projekt der Universität Rostock, des Landwirtschaftsministeriums MV und des STZ Angewandte Landschaftsplanung. Als Referenten werden Prof. Henning Bombeck von der Uni Rostock und Ute Fischer-Gäde, Regionalplanerin und Landschaftsarchitektin, erwartet. „Es gibt die Gruppe der Volkssolidarität und den Karnevalsverein in Weitendorf. Einmal in der Woche kommt die Güstrower Tafel und verteilt Lebensmittel an bedürftige Menschen“, berichtet Brigitte Knecht und fügt hinzu: „Aber Weitendorf wird wie viele andere Dörfer und Städte auch immer älter.“ Was bliebe wohl, wenn die Älteren in die Stadt gehen? Wie könnte man junge Menschen nach Weitendorf holen? „Wir möchten junge Leute ins Dorf holen, ihnen hier Wohnraum anbieten und daran mitwirken, Strukturen zu entwickeln, die es ermöglichen im Dorf alt werden zu können“, erläutert Brigitte Knecht weiter. Dabei seien ihre Erwartungen an die morgige Veranstaltung erst einmal gar nicht so groß. Vielleicht aber könne man einige Ideen für die Zukunft entwickeln.

Seit ihr Sohn Artur Knecht vor rund eineinhalb Jahren sein Erbe antrat, habe man schon vieles bewegt. Manches sei abgerissen, auf dem Wirtschaftshof gründlich aufgeräumt worden. Auch an die Sanierung der Häuser an der ar Straße mache man sich Stück für Stück. Mit einem Zaun musste jetzt das Parkgelände gesichert werden. Ein Baumgutachter habe insbesondere entlang der Lindenallee erheblichen Pflegebedarf festgestellt. Dafür aber müsse erst gemeinsam mit der Unteren Naturschutzbehörde ein umfassendes Parkkonzept entwickelt werden. Aus Sicherheitsgründen bleibe der Park bis dahin gesperrt, erklärt Brigitte Knecht.

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