zur Navigation springen

Tourismus : Ziel für 2014: noch mehr Gäste in Barlachstadt locken

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Güstrower Tourismusverein setzt auf Verbindung von Kultur und Natur / Zweiter Kutter am Inselsee geplant

svz.de von
erstellt am 06.Jan.2014 | 06:00 Uhr

Zwei konkrete Wünsche hat Anett Zimmermann für 2014. „Gutes Wetter und das Hotel ,Stadt Güstrow’ soll wieder öffnen“, sagt die Vorsitzende des Güstrower Tourismusvereins. Gutes Wetter bedeute immer auch viele Gäste und viele Übernachtungen für die Barlachstadt. Und von einer Wiedereröffnung des Hotels „Stadt Güstrow“ am attraktiven Standort am Markt erhofft sie sich eine positive Auswirkung auf das Stadtbild. „Als das Hotel noch geöffnet war, haben wir als Güstrow-Information immer viele Gäste dorthin vermittelt. Es war beliebt wegen der zentralen Lage“, sagt Anett Zimmermann. Die Voyage-Hotelgruppe hat das geschlossene Traditionshaus übernommen, plante schon vergangenes Jahr eine Wiedereröffnung (SVZ berichtete). Dieses Jahr soll es jetzt endlich klappen.


„Erlebnisvielfalt Inselsee“ ausbauen


Von den Wünschen zu den fest geplanten Vorhaben des Güstrower Tourismusvereins 2014: „Wir setzen weiter auf die Verbindung von Kultur und Natur und speziell auf den Ausbau der ,Erlebnisvielfalt Inselsee’“, sagt Anett Zimmermann. Lange sei der Inselsee touristisch nicht beachtet worden. Jetzt rücke er immer mehr als Erholungsgebiet in den Mittelpunkt. Die Außenanlagen an der Badestelle sowie die Rad- und Fußwege sollen dieses Jahr komplett hergestellt werden. Vergangenes Jahr wurden bereits ein neuer Steg gebaut, das Mehrzweckgebäude mit den Sanitäranlagen fertig gestellt sowie das Hotel mit Gaststätte eröffnet. Erstmals hatte 2013 auch der Kutter auf dem Inselsee einen regelmäßigen Fahrplan. „Das wollen wir weiter ausbauen. Auch der Einsatz eines zweiten Kutters ist geplant“, erläutert sie.

Unterdessen ist bereits ein neuer Raderlebnisführer in Arbeit – gemeinsam aufgelegt vom Krakower und Güstrower Tourismusverein sowie dem ADFC. 14 Touren zwischen Güstrow und Krakow am See sind hier enthalten. „So können Urlauber die Region erradeln“, sagt Anett Zimmermann, die seit sechs Jahren Vorsitzende des Tourismusvereins ist. Schon zur Messe „Viva Touristika“ vom 14. bis 16. Februar in Rostock, auf der sich der Verein wieder präsentiert, soll der Raderlebnisführer vorliegen.


Marketing an Küste verstärken


Zudem will der Güstrower Tourismusverein seine Marketingaktivitäten an der Ostseeküste weiter verstärken, um Touristen ins Binnenland zu locken. „Wir werden unsere Angebote von der Güstrow-Erlebnis-Card auf die neue Rostock-Region-Card der Rostocker Tourismusgesellschaft übertragen“, kündigt Anett Zimmermann an. Die Güstrower Erlebnis-Card, die seit 2013 kostenlos an Gäste der Barlachstadt verteilt wird und mit der man zehn Prozent Ermäßigung auf den Eintritt in Kultur- und Freizeiteinrichtungen erhält, bleibt aber bestehen. Die neue Rostock-Region-Card soll noch diesen Monat in Druck gehen und ist dann in der Güstrow-Info erhältlich, aber nicht kostenlos.

Weiterhin will Anett Zimmermann die Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Mecklenburgische Ostseebäder ausbauen. „Es gibt bereits Gespräche“, sagt sie. Auch soll die Imagebroschüre für Güstrow neu aufgelegt werden.

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen