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Feuerwehrtag Hoppenrade : Ziel: Aufbau einer Nachwuchswehr

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Gestern Feuerwehrtag in Hoppenrade – Programm für Kinder und Jugendliche mit abschließendem Herbstfeuer.

„Wasser marsch!“, hieß es gestern Morgen zum Beginn des Feuerwehrtages in Hoppenrade. Kinder aus den Kindertagesstätten „Storchennest“ und dem Groß Grabower „Schneckenhaus“ löschten unter der Anleitung von Kameraden der Gemeindefeuerwehr Hoppenrade mit Sitz Koppelow so manchen Brand am Demonstrationshaus. Anschließend erzählte ihnen Marcel Stürmer am Beispiel des Rauchhauses, was im Falle eines Brandes zu tun ist. Am Nachmittag waren die Schulkinder und Jugendlichen mit verschiedenen Übungen und Wettkämpfen an der Reihe. Den Abschluss des Tages bildete ein Herbstfeuer, wozu die Einwohner eingeladen waren.

Eingebettet war der Feuerwehrtag in die von den Ämtern Krakow am See und Mecklenburgische Schweiz gestartete Initiative „Partnerschaft für Demokratie“. Als Träger fungierte erstmals der im Frühjahr gegründete Verein „Hoppenrader Gemeindeleben“. Dessen Vorsitzende, Bürgermeisterin Birgit Kaspar, hofft, mit der Aktion unter jungen Leuten Interesse für die Feuerwehr der Gemeinde zu wecken. „Denn wir haben Nachwuchssorgen“, erklärt sie. Wehrführer Arno Ochs bestätigt das. „Fast alle unsere Kameraden sind aus der einstigen Jugendfeuerwehr der Gemeinde hervorgegangen. Seit es sie nicht mehr gibt, haben wir personelle Probleme“ beteuert er.

Gegenwärtig verrichten 18 aktive Mitglieder ihren Dienst bei der Gemeindewehr. In diesem Jahr wurden die Kameraden bereits zu 14 Einsätzen gerufen. Der spektakulärste war dabei der Brand des Schlosses in Charlottenthal im April. Neben der Notwendigkeit nennt Arno Ochs ein weiteres Argument für die Gründung einer Kinder- oder Jugendwehr in der Gemeinde. „Damit bieten wir unseren jungen Einwohnern eine sinnvolle Beschäftigung in ihrer Freizeit“, sagt er. Beauftragt mit dem Aufbau einer Nachwuchswehr ist Beatrice Giertz. Als sie die Kita-Kinder fragte, wer später einmal bei der Feuerwehr mitmachen möchte, gingen ganz viele Hände nach oben. Um Nachwuchs bräuchte es den Hoppenradern da wohl nicht länger bange zu sein.


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erstellt am 22.Okt.2016 | 05:00 Uhr

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